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Konzept für die Zukunft

Erster Spatenstich.

Projektverantwortliche, Erzieherinnen, Kinder und auch Eltern trafen sich am Dienstagmorgen zum gemeinsamen ersten Spatenstich auf der Baustelle am Elisabeth-Schwarzhaupt-Weg. Foto: Ludger Warnke

Nottuln.

Jetzt wird es was: Am Dienstag haben offiziell die Bauarbeiten für den Neubau des DRK-Kindergartens Weltentdecker begonnen.

Das wird ein richtig spannendes Kindergartenjahr für die derzeit 36 Jungen und Mädchen der DRK-Kita „Weltendecker“. Denn ab sofort stehen regelmäßige Baustellenausflüge zum Elisabeth-Schwarzhaupt-Weg 1 auf dem Programm. Dort entsteht ein neuer Drei-Gruppen-Kindergarten, den künftig die Weltentdecker-Kinder nutzen werden.

Am Dienstagmorgen erfolgte mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Baustart. Der Terminplan ist ehrgeizig: Rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr am 1. August 2018 soll das Gebäude fertig sein. Wenn das Winterwetter mitspielt, sollte das auch zu schaffen sein, meint Frederick Baackmann, Geschäftsführer der bauausführenden BIB Immobilien und Bauträger GmbH (Laer).

Die Vorfreude bei den Weltentdeckern, die bekanntlich zurzeit in Modulbauten auf der Gemeindewiese Dülmener Straße untergebracht sind, ist jedenfalls sehr groß.

Der Kindergartenneubau ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt, bei dem insgesamt vier Partner „hervorragend zusammenarbeiten“, wie gestern mehrfach betont wurde. Da ist neben der Gemeinde Nottuln und dem DRK-Kreisverband Coesfeld als Kita-Träger der Investor, die Familie Daniela und Hubert Lenter. „Uns war es wichtig, in den Standort Nottuln zu investieren“, erläuterte Daniela Lenter. Zugleich freue man sich darüber, neben den beiden Seniorenheimen Haus Margarete und Haus Stevertal und der Tagespflege Alte Mühle nun auch ein Projekt zu verwirklichen, das der jüngsten Generation, den Kindern, zugute komme.

Das bauausführende Unternehmen BIB, das in Nottuln 2014 auch die Erweiterung des Familienzentrums St. Gerburgis realisiert hat, verfügt über viel Erfahrung im Bau von Kita-Gebäuden, die eine spätere andere Nutzung (zum Beispiel zum Wohnen) nicht ausschließen. „Aktuell planen wir gerade unsere 32. Kita“, schilderte Geschäftsführer Frederik Baackmann. Der Kita-Bau genießt eine besondere Stellung im Unternehmen, weil es sich hierbei um Projekte für Kinder, für die Zukunft handelt. Baackmann bescheinigte dem Projekt in Nottuln ein „passendes Konzept für die Zukunft“.

Beigeordnete Doris Block betonte für die Gemeinde Nottuln, man sei sehr froh, mit dem DRK einen versierten Kita-Träger zu haben, der eine sehr gute Arbeit mache. Die Kinder fühlten sich am Übergangsstandort Gemeindewiese sehr wohl. Was mit diesem Standort nach einem Umzug der Kita geschehen werde, sei abhängig von den Anmeldezahlen im Januar.

DRK-Vorstand Christoph Schlütermann sieht mit Blick auf die Baulandaktivitäten den neuen Standort als „gut gewählt“. Sein Dank ging an alle Beteiligten, insbesondere auch an die Familie Lenter als Investor. „Ich versprechen ihnen, wir werden immer pünktlich die Miete zahlen.“ Und Christiane Schwering von der DRK-Fachberatung Kindergärten ist sich sicher: „Das wird hier eine tolle Sache.“

 

„Kindergarten ist gefragt“

 

Heike Thoms-Rungenhagen, Leiterin der DRK-Kita Weltentdecker, macht sich keine Sorgen: „Gefragt ist der Kindergarten allemal. Die Anmeldezahlen geben es her“, erklärte sie beim ersten Spatenstich für den Kita-Neubau am Elisabeth-Schwatzhaupt-Weg (Dülmener Straße). Auf einem Grundstück von 1657 qm entsteht ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Nutzfläche von 530 qm. Das DRK hat das Gebäude für zunächst 20 Jahre angemietet. Sollte einmal der Bedarf für den Kindergarten nicht mehr gegeben sein, kann das Gebäude auch einer Wohnnutzung zugeführt werden. Aktuell ist der DRK-Kindergarten als Zwei-Gruppen-Einrichtung (U3, Ü3) in Modulbauten auf der Gemeindewiese untergebracht. Ein neunköpfiges pädagogisches Team kümmert sich um insgesamt 36 Kinder.

 

Am neuen Standort wird die Kita Weltentdecker zu einer Drei-Gruppen-Einrichtung (U3, Zwei- bis Sechsjährige und Drei- bis Sechsjährige). Die Nachfrage nach U3-Plätzen sei aber sehr hoch, sodass Heike Thoms-Rungenhagen Veränderungen nicht ausschließen wollte.

Von Ludger Warnke

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 07.11.2017

9. November 2017 15:51 Uhr. Alter: 163 Tage