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Im Dienst der Menschlichkeit

Blutspender in Seppenrade geehrt.

Das heimische DRK in Seppenrade ehrte jetzt vielmalige Blutspender. Foto: mib

Seppenrade

Der DRK-Ortsverein Lüdinghausen-Seppenrade ehrte jetzt im Rosendorf vielmalige Blutspender. Der Vorsitzende des Ortsvereins, Jo Weiand, betonte den zutiefst sozialen Hintergrund einer Blutspende.

„Nicht einmal drei Prozent der Bevölkerung spendet Blut und kommt damit für den Rest der Bevölkerung auf“, sagte Frank Brokinkel, Referent Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst Münster, anlässlich der Ehrung verdienter Jubilare in Seppenrade am Mittwochabend.

Zuvor hatte Jo Weiand, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Lüdinghausen-Seppenrade, zusammen mit Vorstandsmitglied Dr. Thomas Schumacher den Frauen und Männern für die geleistete Hilfe gedankt. „Blutspenden ist schon etwas Besonderes. Sie bleibt das Herzstück des DRK, trotz vieler weiterer Aufgaben. Ohne diese Menschlichkeit würde die Gesellschaft nicht funktionieren. Das soziale Miteinander in Seppenrade ist ganz besonders ausgeprägt und der Blutspendetermin in der fantastischen Atmosphäre der Marienschule ein Kommunikationstag“, sagte Weiand.

Brokinkel informierte die Jubilare über aktuelle Entwicklungen beim Blutspendedienst. „Obwohl viele Menschen wissen, dass Blutspenden wichtig sind, ist das Interesse sehr gering. Der demografische Wandel, dass immer weniger junge Leute für immer mehr ältere Mitmenschen spenden müssen, lässt die Zahl der benötigten Blutkonserven steigen. Allein im Bereich des Blutspendedienstes Münster werden jeden Tag 1200 Blutkonserven benötigt. Werben Sie bitte in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis für die Blutspende“, bat er.

Sein besonderer Dank galt dem lokalen DRK-Team um Christa Hesselmann, das immer für einen reibungslosen Ablauf sorgt und die Spender anschließend beköstigt. Brokinkel wies zudem darauf hin, dass sich jeder Spender demnächst mit einem Personalausweis, Reisepass oder Führerschein, jeweils mit Lichtbild, ausweisen muss, bevor er zur Spende zugelassen wird. Das sollten auch schon diejenigen bedenken, die sich beim nächsten Termin in Seppenrade, am 2. Juni (Freitag vor Pfingsten), in den Dienst der guten Sache stellen und mit ihrem Blut kranken und verletzten Mitmenschen helfen wollen.

Von Michael Beer

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 04.05.2017

6. Mai 2017 18:45 Uhr. Alter: 252 Tage