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Rollende Intensivstation

DRK Dülmen hat einen neuen Rettungswagen.

Freuen sich über den neuen Rettungswagen für das DRK Dülmen: (v.l.) Christoph Schlütermann, Josef te Uhle, Ulrike Voß, Karlheinz Lipp, Norbert Winkelhues und Karlheinz Alfs. Foto: Hoolt

Dülmen

„Ohne Rettungswagen geht einfach nichts“, betont Norbert Winkelhues, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ortsverband Dülmen, wie wichtig das Fahrzeug für die Arbeit der Helfer ist. Der bisherige Wagen hat nun ausgedient. Vor sieben Jahren hatte ihn das DRK gebraucht angeschafft, nun schafft er es nicht mehr durch den TÜV.

Mithilfe der Sparkasse Westmünsterland wird jetzt ein neues Fahrzeug finanziert. Karlheinz Lipp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland, übergab am Dienstag eine Spende von 5000 Euro an das DRK Dülmen. Einen weiteren Teil der Kosten übernimmt der DRK-Kreisverband Coesfeld.
Die Arbeit des Roten Kreuzes wird nicht vom Bund bezuschusst. Das DRK finanziert sich daher vorwiegend aus Spenden sowie durch die Beiträge der rund 1000 Fördermitglieder. „Wir sind auf Hilfe angewiesen“, erklärt Ortsverbands-Vorsitzender Winkelhues. „Ganz alleine können wir einen neuen Rettungswagen, selbst wenn er gebraucht ist, nicht finanzieren.“ Das neue Fahrzeug war vorher in Süddeutschland im Einsatz und steht schon vor der Tür des Dülmener Vereinsheims. Nur einen neuen Anstrich braucht der Wagen noch.
„Es geht darum Menschenleben zu retten“, betont Christoph Schlütermann, Vorstand des Coesfelder Kreisverbandes. „Und dazu brauchen wir nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Material.“ Er habe daher nicht gezögert, ein Drittel der Kosten zu übernehmen.

Von Ann-Marlen Hoolt

Pressebericht aus der Dülmener Zeitung vom 21.03.2017

23. März 2017 12:53 Uhr. Alter: 1 Jahre