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Erst Mut – dann Happy End

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Ausgelassen und fröhlich ging es bei der Einweihung der Kita „Steverspatzen“ zu. Foto: dk

Bei der offiziellen Einweihung der Kita Steverspatzen wurden die besonderen Herausforderungen beim Umbau des Gebäudes am Kirchplatz in Erinnerung gerufen. Doch der Mut wurde am Ende auch belohnt, lautete das Resümee.

„Die Spatzen sind im Nest!“ Ein Satz, der am Samstagmittag während vieler Dankesreden immer wieder Verwendung fand. Zumeist vergnüglich. Denn schließlich ging es um die Einweihung und feierliche offizielle Eröffnung der neuen DRK-Kita mit ihren rund 60 „Steverspatzen“ und 14 Betreuerinnen am Kirchplatz.

Fröhliches Kreischen verriet Besuchern schon von weitem, lange bevor die große Hüpfburg und das Festzelt sichtbar wurden, dass hier ein neues Kinderparadies entstanden war. „Ihnen allen gilt mein Dank“, begrüßte DRK-Ortsvorsitzender Alfred Holz Kita-Leiterin Andrea Welzel mit ihrem Team. Sein Dank galt aber auch den politischen Parteien, den Verantwortlichen aus dem Rathaus, an der Spitze seinem Nachfolger im Amt, Sebastian Täger, den vielen ortsansässigen Handwerkern und dem DRK-Kreisverband, hier vertreten durch Reinhold Wallkötter. Und Holz konstatierte: „Doch wie nichtssagend sind all meine Worte, sieht man diese unbekümmert spielenden Kinder in ihrer neuen Bleibe.“

Bürgermeister Sebastian Täger rief noch mehr Einzelheiten ins Gedächtnis. Er erinnerte an die vielen Probleme und skeptischen Einwände, aus dem ehemaligen Rathaus ein Haus der Kinder zu bauen. Tägers Anerkennung seinen Mitarbeitern vom Bauhof, vor allem aber den Kollegen im Rathaus, der Architektin Karin Sendker und dem Ingenieur Klaus Mende. Täger vergaß aber auch nicht die Eltern der Kinder sowie die Institutionen, die während der Übergangs- und Bau-Phase Gastfreundschaft für die Steverspatzen angeboten hatten: bei der evangelischen Kirchengemeinde, am Schloss und auf der Drachenwiese.

„Die Steverspatzen haben ihr Nest bezogen. Direkt an der Stever“, betonte auch die Kita-Leiterin erleichtert und erfreut. Andrea Welzel verglich die Entstehung mit dem Lauf der Stever. „Nicht immer gradlinig“, wie es hieß. Doch nun voller Leben für „unsere Frösche, Schildkröten, Schnecken und Spatzen.“

Wobei wenig später, als Pfarrer Klemens Schneider Bau und Bewohner mit kirchlichem Segen in die Hände Gottes gelegt hatte, nicht mehr festzustellen war, wer nun „Schnecke“ oder „Fröschchen“ war. Denn, da tobten sie kunterbunt durcheinander. Sangen und tanzten, hüpften und lachten. Was Schneider kommentierte: „Das Schreien der Kinder ist ein Loblied auf den Schöpfer.“

Von Dieter Klein

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 12.06.2017

16. Juni 2017 15:53 Uhr. Alter: 212 Tage