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„Es bleibt in der Familie“

Lüdinghausen, Trägerwechsel bei DRK-Kitas.

Sie stellten das neue Konstrukt der Trägerschaft der DRK-Kitas vor: Konrad Püning (Präsident des DRK-Kreisverbands), Jo Weiand (Vorsitzender des DRK-Ortsvereins), Gerd Krämer (Schatzmeister des Ortsvereins) und Christoph Schlütermann (Vorstand des DRK-Kreisverbands). Der Gesellschaftervertrag wurde am Freitag bei Notar Michael Richter unterzeichnet.. Foto: Peter Werth

Eine gemeinnützige GmbH unter Regie des DRK-Kreisverbandes übernimmt ab dem 1. August die Trägerschaft der fünf DRK-Kitas in Lüdinghausen. Am Freitag wurde der Vertrag unterschrieben.

Vor 23 Jahren wurde am Feldbrand der erste Kindergarten in Trägerschaft des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen gegründet. Inzwischen sind es fünf Kitas, die der Ortsverband in Lüdinghausen und Seppenrade betreibt. „Wir bieten mit 290 Kitaplätzen etwa 30 Prozent der Kapazität in der Stadt“, erklärte Gerd Krämer, Schatzmeister des Ortsvereins. Damit übernehme das DRK auch eine große gesellschaftspolitische Verantwortung. Und: Das Stadtsäckel werde seit Jahren entlastet. Als sogenanntem „armen Träger“ werden dem DRK 92 Prozent der Betriebskosten vom Land erstattet, während die Stadt selbst als Träger nur 79 Prozent der Kosten refinanziert werden.

Die Betreuung der einzelnen Einrichtungen wurde bisher durch ehrenamtlich tätige Mentoren gewährleistet. Eine Aufgabe, die durchaus einem Halbtagsjob entspreche, betonte der DRK-Vorsitzende Jo Weiand. Künftig wird diese Arbeit auf eine im vergangenen Jahr gegründete gemeinnützige GmbH des DRK-Kreisverbands übertragen. Sie übernimmt mit Wirkung zum 1. August dieses Jahres die Trägerschaft aller fünf Kindertageseinrichtungen unter dem örtlichen DRK-Dach. „Alles bleibt also in der DRK-Familie“, betonte Konrad Püning, Präsident des Kreis-DRK. Der Vertrag wurde am Freitag (9. Juni) unterzeichnet.

Die vielfältigen Aufgaben und auch juristischen Verantwortlichkeiten seien unter dem Dach der gGmbH bestens aufgehoben, versicherte Christoph Schlütermann, geschäftsführender Vorstand des DRK-Kreisverbandes. Angesichts gesetzlicher Vorgaben und gestiegener Haftungsrisiken müsse das örtliche DRK auch mit Rücksicht auf die Ehrenamtlichen neue Wege gehen, betonte Weiand.

Alle Beteiligten seien bestrebt, das Konstrukt der DRK-Kitas „zukunftssicher zu machen“. Schlütermann und Weiand betonten, dass sich mit dem Übergang der Trägerschaft an die gGmbH weder für die Kinder noch deren Eltern und die Erzieherinnen sich etwas ändern werde.

Bis zum Beginn des neuen Kindergartenjahres gehören der gGmbH 17 Kitas im Kreis an. Die Trägerschaft sei ein Angebot, betonte Schlütermann, niemand werde zum Mitmachen gezwungen. Zugleich würden durch diese Form der Trägerschaft Verwaltungskosten eingespa

14. Juni 2017 15:44 Uhr. Alter: 178 Tage