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DRK geht in die Mitglieder-Offensive

Senden

Neue Mitglieder gewinnen: Franz Wilfling (v.l.), Reinhold Wallkötter und Alfred Holz vom DRK-Ortsverband mit dem Vorstand des Kreisverbandes, Christoph Schlütermann, beim Start von Robert Arlt (2.v.l.) in Senden. Foto: di

Der DRK-Ortsverein geht in die Offensive, um neue Mitglieder zu gewinnen. Damit sollen Verluste in der Mitgliederkartei wettgemacht werden. Robert Arlt vom Kreisverband macht sich auf den Weg und klingelt in allen Haushalten an.

Dem DRK Senden laufen die Mitglieder nicht davon. Doch es bröckelt. Und um der Erosion Einhalt zu gebieten, beschreitet der Ortsverband eine Offensive. Dabei werden die Ehrenamtlichen in Senden von einem Hauptamtlichen aus dem Kreisverband unterstützt: Robert Arlt macht sich ab jetzt auf den Weg, um in Senden neue DRK-Mitglieder zu gewinnen.

 

Das Wort „werben“ geht ihm dabei nur über die Lippen, um sich genau davon abzugrenzen. Arlt ist ein überzeugter DRK-Mann, der die Aufgaben, Angebote und Leistungen des Roten Kreuzes kennt, der aber nicht darauf angewiesen ist, möglichst viele unterschriebene „Verträge“ zu ergattern und von Provisionen zu leben.

 

Zahlen halten

Das DRK in Senden hat gut 800 Mitglieder. Im Jahr 2000 waren es rund 100 mehr. Auch vor fünf, sechs Jahren, als die letzte Mitgliederoffensive gestartet wurde, standen zirka 900 Namen auf der Liste. Mit dem Besuch von Haus zu Haus soll der Schwund durch demographischen Wandel und Wegzug ausgeglichen werden, so Vorsitzender Alfred Holz. Die Höhe des Beitrags bestimmt das Mitglied selbst

Vielmehr appelliert Arlt an Herz und Verstand. „Eine Offenheit für das DRK muss vorhanden sein“, nennt der Mitglieder-Motivator eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Mission. Überreden möchte er niemanden, sondern an Verbundenheit mit dem Roten Kreuz anknüpfen. Sei es als Kita-Träger, durch den Sanitäts- und Rettungsdienst oder den großen Seniorennachmittag.

„Die Palette der Aufgaben ist vielfältiger und anspruchsvoller geworden“, resümiert Franz Wilfling, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes.

Um diesen Standard zu halten, muss das finanzielle Fundament solide bleiben. „Wir sind stark, weil wir ein starkes Ehrenamt und starke Unterstützung aus der Bevölkerung haben. Darauf sind wir auch zwingend angewiesen“, betonte Kreis-Vorstand Christoph Schlütermann vor der Presse. Er ergänzte, dass die Mitgliedserträge und Spenden der Arbeit vor Ort verbleiben.

Von Dietrich Harhues

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 08.06.2

10. Juni 2017 15:27 Uhr. Alter: 218 Tage