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Doppelt so viel Platz wie zuvor

DRK-Kreisverband möchte Neubau in Bahnhofstraße ab Herbst errichten.

Freuen sich, dass der DRK-Kreisverband in der Bahnhofstraße bald ausreichend Platz hat: Vorstand Christoph Schlütermann (l.) und DRK-Präsident Konrad Püning. Sie stehen an der Stelle, wo das verbindende Treppenhaus zwischen dem alten Gebäude (rechts) und dem Neubau entstehen soll. Foto: Manuela Reher

Die Garage links hinten wird dem Neubau weichen. Die rote Fläche stellt den Neubau dar, die graue den Altbestand.

Coesfeld

Keinen „Luxusbau, sondern ein absolut notwendiges neues Gebäude“ wird der DRK-Kreisverband an seinem jetzigen Standort in der Bahnhofstraße errichten. Das machte DRK-Präsident Konrad Püning jetzt deutlich.

Das 40 Jahre alte Gebäude platze aus allen Nähten. Zurzeit seien als Übergangslösung auch im Keller Büroräume eingerichtet.

Die Erweiterung der bestehenden Kreisgeschäftsstelle sei dringend erforderlich, weil die Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter stark angestiegen sei, ergänzt Vorstand Christoph Schlütermann.

Künftig sollen bis zu 38 statt bisher 21 Büroarbeitsplätze in der Verwaltung untergebracht werden. Das neue dreigeschossige Gebäude, das voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres direkt neben dem Altbau auf dem DRK-Grundstück errichtet wird, hat eine Nutzfläche von 450 Quadratmetern. Damit hat der DRK Kreisverband dann nach Fertigstellung im Herbst 2018 doppelt so viel Platz wie zuvor. Die beiden Gebäude werden baulich miteinander verbunden. Im Mittelteil wird ein Treppenhaus mit Fahrstuhl eingebaut, der bis in den Keller reicht. Christoph Schlütermann: „Damit schaffen wir endlich auch Barrierefreiheit.“

Auch Duschen und Umkleidemöglichkeiten, die noch nicht vorhanden sind, sollen im Zuge der Baumaßnahme geschaffen werden.

Durch den Neubau werde auch sichergestellt, dass der Ausbildungs- und Seminarbetrieb reibungslos verlaufen könne, so Christoph Schlütermann.

Ab August beschäftige der Kreisverband neun neue Auszubildende, dann gebe es insgesamt 15 Azubis. Auch der Rettungsdienst wachse beständig, was mehr Raum erforderlich mache.

Der Altbau ist 1977 als Rettungswache errichtet und im Jahre 2000 aufgestockt worden. Wegen des akuten Raummangels hat das DRK-Präsidium daher den Vorstand und das Coesfelder Architekturbüro Bock und Partner beauftragt, eine Bedarfsanalyse durchzuführen und ein Baukonzept zu erarbeiten. Eine Mietlösung mit verschiedenen Standorten sei wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen, so Püning. Auch ein Abriss des bisherigen Gebäudes mit anschließendem Komplett-Neubau am selben Standort sei verworfen worden. Für den Neubau wird die alte Garage neben dem Altbau abgerissen. Das neue Haus wird in Grenzbebauung errichtet.

Von der Erweiterung und Modernisierung würden insbesondere der DRK-Rettungsdienst und die DRK-Katastrophenschutz-Einheiten, die neu gegründete DRK-Kindertageseinrichtungen im Kreis Coesfeld gGmbH, die Flüchtlingsarbeit und auch die weiteren Aufgabenfelder des DRK mit den ehrenamtlichen Gliederungen profitieren, so Christoph Schlütermann.

Die Integrationsfachstelle, die zurzeit noch Räume an der Gartenstraße nutzt, wird demnächst ebenfalls zur Bahnhofstraße umziehen, so dass alles unter einem Dach ist.

„Wir wollen das DRK für die Zukunft nachhaltig aufstellen“, begründet DRK-Präsident Konrad Püning die geplante Baumaßnahme. Diese werde auf der Grundlage eines gültigen Bebauungsplans verwirklicht. Der Standort an der Bahnhofstraße sei zentral gelegen und daher gut erreichbar, betont DRK-Vorstand Christoph Schlütermann. Eine Baumaßnahme in einem Gewerbegebiet sei als nicht sinnvoll erachtet worden.

„Denn das Deutsche Rote Kreuz muss in der Stadt sichtbar bleiben“, so der Vorstand.

Von Manuela Reher

Pressebericht aus der Allgemeinen Zeitung vom 03.06.2017

4. Juni 2017 10:56 Uhr. Alter: 133 Tage