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Aus „Roter Villa“ wird „Seestern“

Container werden zum Klutensee-Bad umgesiedelt.

Die Container der Kita „Rote Villa“ werden derzeit abgebaut und neben dem Klutensee-Bad wieder aufgestellt. Dort öffnet dann zum 1. September die neue DRK-Einrichtung „Seestern“. Das Grundstück ist schon vorbereitet, erste Spielgeräte wurden installiert. Foto: ae/A. Austrup

Lüdinghausen

Die Container der „Roten Villa“ werden zum Rohrkamp umgesiedelt. Dort entsteht die zweite vom Kreis-DRK betriebene Tageseinrichtung für Kinder – der Kindergarten „Seestern". Die Kinder der „Roten Villa“ finden eine neue Bleibe in der Kita „Höckenkamp“.

Die Umzugswagen rollen derzeit unübersehbar – von der Stadtfeldstraße zum Rohrkamp. Die Container des bisherigen DRK-Kindergartens „Rote Villa“ werden abgebaut und neben dem Klutensee-Bad wieder aufgestellt. Dort entsteht dann – zunächst als Provisorium – die zweite Kita in Regie des DRK-Kreisverbandes.

Kita „Höckenkamp“ startet am 7. August

Die wird den Namen „Seestern“ tragen und am 1. September ihren Betrieb aufnehmen, sagt DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann. Die 70 Kinder der ehemaligen „Roten Villa“ starten dann am 7. August in der neu errichteten Einrichtung „Höckenkamp“. Die leichte Verzögerung der Inbetriebnahme sei im Vorfeld mit den Eltern besprochen worden, versichert der DRK-Vorstand. Für alle Beteiligten bedeute dies eine Mammutaufgabe – für die Handwerker ebenso wie für die Erzieherinnen in den jeweiligen Kindergärten.

„Der Zeitplan ist eng gesteckt“, kommentiert auch Stefan Geyer das Unternehmen. Zugleich ist der städtische Pressesprecher überzeugt, dass der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden könne. Alles sei eng getaktet. Schließlich warteten viele Eltern darauf, dass ihre Kin­der angemessen betreut werden.

Ausweichlösung für Kita am Feldbrand

Eine weitere Kita-Baustelle besteht am Feldbrand. Auch dort ist der DRK-Kreisverband Träger, auch dort sind neben dem festen Gebäude des ehemaligen Waldorf-Kindergartens Container aufgestellt. Mit der Fertigstellung des Neubaus, so Schlütermann, sei bis zum Beginn des nächsten Jahres zu rechnen. Die dort neu angemeldeten Kinder müssten übergangsweise andernorts betreut werden. Die Ausweichlösung sei in den Containern der Kita „Seestern“ gefunden worden. Innerhalb der nächsten 14 Tage sollen deren Räumlichkeiten bezugsfertig sein. „Dort werden 30 Mädchen und Jungen vom Feldbrand unterkommen“, erzählt Schlütermann. Die Einrichtung „Seestern“ selbst geht mit 25 Kindern an den Start.

Das erhöhte Engagement des Kreis-DRK als Träger von Kindergärten hat auch zu einer erhöhten Einstellungsquote geführt. Etwa 20 Stellen seien geschaffen worden, so Schlütermann. Kreisweit beschäftige das DRK rund 500 Menschen in 30 Einrichtungen. Das Dach der vor einem Jahr aus der Taufe gehobenen gemeinnützigen GmbH der DRK-Kindertageseinrichtungen sorge da für gute Synergieeffekte bei der Personalsuche.

Von Peter Werth

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 27.07.2017

29. Juli 2017 13:24 Uhr. Alter: 357 Tage