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Sie sind rund um die Uhr einsatzbereit

Lüdinghausen. Spitze des DRK-Kreisverbandes besucht Rettungswache.

Hatten viel Lob für die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DRK-Rettungswache parat: Konrad Püning (l.) und Christoph Schlütermann (5.v.r.). Foto: Michael Beer

Sie engagieren sich vielfach weit über das geforderte Maß hinaus. Deshalb sparten Konrad Püning, Präsident des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, und Christoph Schlütermann, hauptamtlicher Vorstand des Kreis-DRK, nicht mit Lob, als sie Heiligabend die diensthabenden haupt- und ehrenamtlichen Kräfte der Rettungswache Lüdinghausen besuchten.

„Sie leisten einen wichtigen Dienst, wenn andere Menschen feiern. Sie werden dabei nicht nur zu Unfällen gerufen, um zu helfen, sondern fahren raus, wenn die 112 angewählt wird. Daher möchte ich mich für Ihren Einsatz im zu Ende gehenden Jahr bedanken“, sagte Konrad Püning, Präsident des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, beim Weihnachtsbesuch der verschiedenen DRK-Wachen an Heiligabend. Mit ihm im Südkreis unterwegs war der hauptamtliche Vorstand des Kreis-DRK, Christoph Schlütermann.

Beide bezogen in ihren Dank auch die ehrenamtlichen Kräfte des DRK ein. „Rund 300 Einsätze in diesem Jahr sind von der ehrenamtlichen Schiene abgedeckt worden. Und das immer zu Zeiten, die nicht gerade günstig sind“, betonte Schlütermann. Namentlich hob Püning Christian und Nadine Boländer hervor, die sich ehrenamtlich sehr für das DRK engagieren.

„Lüdinghausen ist eine von drei Hauptwachen im Kreisgebiet mit rund 35 bis 40 Mitarbeitern. Die Wache platzt leider aus allen Nähten. Rund 4500 Einsätze werden von hier aus pro Jahr gefahren. Als Lehrwache benötigen wir auch mehr Platz für Auszubildende. Der Bedarf war aber vorher so nicht planbar“, sagte Schlütermann. Der Kreis Coesfeld sei als Träger der Einrichtung hier in der Pflicht.

Auch auf die Ausbildung der Rettungskräfte gingen Püning und Schlütermann ein. Von den bisherigen Rettungsassistenten haben sich viele Mitarbeiter durch Zusatzausbildungen zum Notfallassistenten ausbilden lassen. „Um die Hilfsfristen einzuhalten, ist auch die Anzahl der Wachen im Kreis entsprechend komplettiert worden“, sagte Püning. Ein Lob hielt Schlütermann für einige hauptamtliche Mitarbeiter bereit, die nicht nur im ehrenamtlichen Bereich Erste-Hilfe-Kurse anbieten, sondern auch die Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter übernehmen, damit diese am Ende entsprechend einsetzbar sind.

Von Michael Beer

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 27.12.2017

27. Dezember 2017 13:54 Uhr. Alter: 175 Tage