Sie sind hier:  » 

Regelmäßige Bewegung stärkt die Selbstständigkeit

Senden. Seniorengymnastik des DRK.

Stabübergabe bei der Übungsleitung: DRK-Vorstand Franz Wilfling und Reinhold Wallkötter mit Brunhilde Recktenwald und Christa Goßheger (v.l.). Foto: di

Trainerwechsel in vollstem Einvernehmen: Nach 16 Jahren hat Christa Goßheger die Leitung der DRK-Seniorengymnastik an Brunhilde Recktenwald übergeben. Sie gibt nicht nur Bewegungsimpulse, sondern pflegt auch das soziale Miteinander in der Gruppe.

Stabübergabe unter Trainerinnen: Christa Goßheger gab am Montag ihre Aufgabe als Betreuerin der DRK-Seniorengymnastik ab. Die Aufgabe als Übungsleiterin übernimmt Brunhilde Recktenwald. Eine Personalie, über die wirklich bestes Einvernehmen bestand und die im Rahmen einer Adventsfeier im Café Hartmann vollzogen wurde.

Dort übernahmen es der stellvertretende DRK-Ortsvereinsvorsitzende Franz Wilfling und Geschäftsführer Reinhold Wallkötter „Allerherzlichsten Dank“ und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement auszusprechen. Seit 2002 habe die Dülmenerin mit „unglaublichem Einsatz und persönlichen Engagement“, so die von seinen DRK-Kollegen vorgetragene Würdigung durch den Vorsitzenden Alfred Holz, mindestens einmal pro Woche die Gymnastikrunde geleitet. Dabei sei es aber nicht nur darum gegangen, Gelenke, Muskeln und Bewegungsapparat zu mobilisieren, „sondern über den Sport hinaus um das soziale Miteinander“.

Um diese Aufgabe zu erfüllen, braucht es nicht nur das Herz am rechten Fleck, sondern auch Kompetenzen, die sich beide Trainerinnen durch Kurse, Übungsleiterscheine und Lehrgänge erworben haben. Brunhilde Recktenwald, die seit 1982 im ASV Senden aktiv ist, war von einer Angehörigen der Gymnastikgruppe angesprochen worden, ob sie den Trainierposten übernehmen könne. Sie stellte sich der Aufgabe: „Das ist keine Pflicht, das macht Spaß“, umschreibt Recktenwald ihr neues Ehrenamt. Dazu passt die Gruppendynamik, die die fast ausschließlich weibliche Mannschaft im Alter zwischen gut 70 und 95 Jahren auch beim Treffen jenseits des Gymnastikraums im DRK-Haus vermittelt. Gemeinschaftsgeist und Sport gehören zusammen, so scheint es.

Und dass regelmäßige Bewegung hilft, ein gewisses Maß an Fitness und Selbstständigkeit zu bewahren, betont Mathilde Köss aus dem Kreis der Teilnehmerinnen. „Ich freu´ mich auf jeden Montag“, sagt die 88-Jährige über den Gymnastiktag. Der ist ihr „sehr wichtig“. Denn: „Ich habe viel gelernt“, sagt die Seniorin, die auch zwei Mal pro Woche zu Hause ihr „Workout“ ausführt. Die Devise, die sie befolgt, gilt wohl für alle DRK-Gymnastik-Damen: „Wer rastet, der rostet, aber der Sport hält jung.“

Von Dietrich Harhues

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 12.12.2017

14. Dezember 2017 13:24 Uhr. Alter: 188 Tage