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DRK-Bulli steht zu oft in der Garage

Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins Ascheberg-Davensberg.

Bernhard Thyen erstattete nach dem Frühstück für die Helfer bei der Mitgliederversammlung den Kassenbericht. Foto: hbm

Wahlen standen bei der Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins Ascheberg-Davensberg am Samstag im Restaurant Elvering in Davensberg nicht auf dem Programm. Dennoch hat sich im Vorstand etwas verändert, berichtete Vorsitzender Bernhard Thyen den Mitgliedern: Weil die Kindergärten auf Kreisebene in einer Gesellschaft zusammengefasst und von dort aus betreut werden, entfällt dieser Arbeitskomplex für den Vorstand. Dafür muss ein Beirat gebildet werden. „Mit Andreas Groß haben wir einen Vater gefunden, der sich dort aktiv einbringen will“, freute sich Thyen über einen neuen Mitstreiter.

Das Treffen in Davensberg war doppelter Natur. Vor der Mitgliederversammlung wurde den Helfern des Ortsvereins ein Dankeschön-Frühstück gereicht. Dabei berichtete Schriftführer Dieter Pape, dass in diesem Jahr 979 Blutspender gezählt worden seien, vier mehr als vor einem Jahr. Die Neuerungen beim Aufbau seien akzeptiert worden. Im nächsten Jahr kehren Ortsverein und Blutspendedienst zum Beginn um 16.30 Uhr zurück. Liegen die Termine am 20./22. Februar und 22./24. Mai noch in der Reihenfolge dienstags in Ascheberg, donnerstags in Davensberg, dreht es sich im zweiten Halbjahr. Dann ist das Blutspendeteam donnerstags in Davensberg (13. September / 13. Dezember) und den folgenden Dienstag in Ascheberg (18. September  / 18. Dezember).

Schatzmeister Wilhelm Baumhöver informierte über eine gesunde Kassenlage. Die finanzielle Basis wird im nächsten Jahr gestärkt. „Die Werbeaktion für Mitglieder läuft gut“, freut sich Thyen über Zuwachs. Die Zahl von aktuell 380 Mitgliedern wird nächstes Jahr steigen. Auf Antrag von Kassenprüfer Ferdinand Zumdick wurde der Vorstand in der Folge entlastet. Margret Schmidt wird die Kasse nächstes Jahr mit ihm prüfen, da Mechthild Rüschenschmidt nach zwei Jahren aus dem Amt ausscheidet.

Dringend gesucht werden ein oder zwei Mitglieder oder Interessenten, die den Vereinsbulli fahren. Damit könnten beispielsweise Senioren zu Fachärzten gefahren werden, stellte Thyen in Aussicht. Es sei aber immer schwerer, Ehrenamtliche zu finden: „Wenn früher jemand eine Aufgabe übernommen hat, hat er es das ganze Leben lang gemacht. Heute ist das mehr projektbezogen.“

Berichtet wurde ferner aus den beiden Kindergärten, wobei am Bügelkamp das 25-Jährige gefeiert wurde. Gut laufen die beiden Gymnastikgruppen für Senioren in Ascheberg und eine Gruppe in Davensberg.

Von Theo Heitbaum

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 04.12.2017

8. Dezember 2017 18:32 Uhr. Alter: 44 Tage