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„Ein Akt der Solidarität“

DRK ehrt Blutspender.

Für vielmaliges Blutspenden zeichnete das DRK-Lüdinghausen-Seppenrade eine ganze Reihe Lüdinghauser aus. Die Ehrungen nahmen der Vorsitzende Jo Weiand (3.v.r.), sein Stellvertreter Thomas Schumacher (r.) sowie vom ehrenamtlichen Blutspendedienst Monika Beisenkroll (l.) und Irmgard Röckmann (4.v.r.) vor. Foto: wer

Lüdinghausen

Der DRK-Ortsverein Lüdinghausen-Seppenrade ehrte jetzt besonders treue Blutspender. Neben einem Dank für ihr soziales Engagement erhielten sie Gutscheine.

<Heinz-Dieter Kauschke dürfte schon etlichen Menschen das Leben gerettet haben – niemanden von ihnen kennt er persönlich. Aber er hat in den vergangenen Jahren bereits 150 Mal Blut gespendet – in Summe sind das 75 Liter des lebensrettenden Saftes. Dafür wurde er am Dienstagabend von Jo Weiand, dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen-Seppenrade sowie dessen Stellvertreter Dr. Thomas Schumacher im DRK-Heim geehrt. Danke sagten auch die beiden ehrenamtlichen DRK-Beauftragten für den Blutspendedienst, Monika Beisenkroll und Irmgard Röckmann.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden Helmut Bontrup für 125 Blutspenden, 100 Mal gespendet haben Hubertus Köster und Werner Diekmann, 80 Mal ließ sich Robert Pieper „anzapfen“. Sie erhielten als Dankeschön Gutscheine, um sich auf dem Gut Forstmannshof mit frischem Spargel oder anderen Leckereien zu versorgen.

Der DRK-Vorsitzende unterstrich die besondere Bedeutung einer Blutspende: „Das ist ein Akt der Solidarität und Menschlichkeit. Diese Bürger übernehmen Verantwortung.“ Eine Kommune könne stolz sein auf ein derartiges soziales Engagement. In seinen Dank schloss Weiand auch die ehrenamtlichen DRK-Helfer ein, die bei jedem Termin für einen reibungslosen Ablauf des Geschehens sorgten.

In Abwesenheit geehrt wurden Ralf-Michael Toppmöller (100 Mal Blut gespendet), Friedemann Wende, Joachim Kropp und Ingrid Franz (80 Mal), sowie für jeweils 25-maliges Spenden Willi Heimsath, Norbert Bernhard Haupey, Norbert Hattebuer, Astrid Farwick, Kathleen Tennhoff, Elvira Schick, Ilona Mazucco und Petra Dalhaus. Sie alle können allerdings ihre Dankeschön-Geschenke beim nächsten Blutspendetermin des DRK am Dienstag (2. Mai) in der Hauptschule Lüdinghausen abholen.

In diesem Zusammenhang verwies Monika Beisenkroll auf eine seit Jahresbeginn gültige Neuregelung bei den Blutspenden. Künftig müssen Spender bei der Anmeldung einen Lichtbildausweis – Personalausweis oder Führerschein – vorlegen. „Das ist zwingend“, betonte sie.

Von Peter Werth

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 26.04.2017

28. April 2017 18:28 Uhr. Alter: 1 Jahre