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Ran an die Schippe!

Erster Spatenstich für Kita Höckenkamp.

Mit großen und kleinen Schaufeln erledigten die Verantwortlichen von Stadt und DRK gemeinsam mit dem Architekten Axel Rüdiger (4.v.r.) und den Kindern der „roten Villa“ am Mittwoch den ersten Spatenstich. Foto: ben

Lüdinghausen

In einem Jahr soll er fertig sein, der neue Kindergarten im Baugebiet Höckenkamp. Mit ihm betreibt das DRK dann insgesamt sechs Kindertagesstätten in der Steverstadt. Bis zu 80 Kinder sollen hier in vier Gruppen betreut werden.

„Wer will fleißige Handwerker sehen? Der muss zum Kiga Höckenkamp gehen“ – mit diesem selbst getexteten Lied begrüßten die Kinder der „roten Villa“ am Mittwochvormittag die Honorationen zum ersten Spatenstich für den neuen DRK-Kindergarten Höckenkamp im Baugebiet an der Stadtfeldstraße. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten sich die Stadtspitze mit Bürgermeister Richard Borgmann und ersten Beigeordneten Matthias Kortendieck, DRK-Vorsitzender Jo Weiand und Kassenwart Gerd Krämer, Architekt Axel Rüdiger, Kindergartenleiterin Margarete Lohaus, einige Erzieherinnen und Eltern am Bauplatz getroffen, wo bereits die letzten Vorbereitungen für das Legen der Bodenplatte in der kommenden Woche laufen.

„Was lange währt, wird in diesem Fall ganz besonders gut“, spielte Weiand in seinem Grußwort auf die lange Wartezeit bis zum Baubeginn an. Ursprünglich sollte die Kita im benachbarten Baugebiet Höckenkamp Süd entstehen. „Doch Sie haben geraten, zu warten, und Sie hatten Recht“, bescheinigte Weiand Bürgermeister Borgmann, „die Sache vom Ende her durchdacht zu haben.“

Weiand bedankte sich auch bei Rudolf Hege und seinem Team, die das pädagogische Konzept der neuen Kita erarbeitet haben. Bei diesem sogenannten offenen Konzept verbringen die Kinder den Tag nicht zwingend in ihren Gruppen, sondern können sich frei im gesamten Kindergarten und auf dem Außengelände bewegen. „Die Kinder selbst entscheiden, ob sie gerade lieber etwas basteln, in der Matschecke spielen oder in Ruhe ein Bilderbuch betrachten wollen“, erklärt Hege, der bis zu seiner Pension das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg leitete und jetzt Trägerbeauftragter des DRK für die Kita Höckenkamp ist. Diese andere Art der Arbeit mit den Kindern, verlange den Erzieherinnen eine Menge Engagement und die Bereitschaft Neues auszuprobieren ab, betonte er, und dankte dem Team schon jetzt für die große Unterstützung.

Bürgermeister Borgmann wandte sich an die Kinder: „Ihr seid heute die wichtigsten Gäste, schließlich entsteht hier euer neuer Kindergarten und ihr werdet den Werdegang in den nächsten Monaten hautnah mitverfolgen können. Das wird sicher eine spannende Gesichte.“ Damit spielte das Stadtoberhaupt auf das Projekt an, das Kindergartenleiterin Margarete Lohaus rund um den Neubau initiiert hat.

„Wir werden die Baustelle mit den Kindern regelmäßig besuchen und nächste Woche zeigt uns der Bürgermeister im Rathaus schon mal die Pläne und Bauzeichnungen. Dann können sich die Kinder besser vorstellen, wie das Alles hier am Ende einmal aussehen wird“, versprach die Erzieherin ihren Schützlingen.

Der nächste große Schritt wird Ende Oktober mit der Grundsteinlegung getan. Bis spätestens Ende Januar sollen dann die Rohbauarbeiten abgeschlossen sein, so Architekt Axel Rüdiger. „Wir haben bei unserer gesamten Planung bewusst einen zeitlichen Puffer eingebaut, damit wir die Inbetriebnahme zum neuen Kindergartenjahr 2017/2018 auf jeden Fall einhalten können.“

 

Kindergarten Höckenkamp in Zahlen

 

Die Kita Höckenkamp entsteht auf einem Grundstück von circa 3.500 Quadratmetern an der Stadtfelstraße. Das Gebäude wird circa 750 Quadratmeter Nutzfläche bieten, von denen der weitaus größte Teil im Erdgeschoss liegen und den Kindern als Spielfläche zur Verfügung stehen wird. Lediglich der Verwaltungsbereich und ein multifunktionaler Bewegungsraum werden im nur teilweise zweigeschossigen Gebäude in der oberen Etage angesiedelt sein. Insgesamt 80 Kinder sollen ab dem neuen Kindergartenjahr 2017/18 in vier Gruppen – davon eine Ü-3-Gruppe sowie drei U-3-Gruppen – betreut werden. Die meisten von ihnen besuchen aktuell die „rote Villa“, die dann wieder zurückgebaut werden soll. Finanziert wird der Neubau von einem privaten Bauherren aus Lüdinghausen. 

Von Beate Nießen

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 15.09.2016

16. September 2016 14:02 Uhr. Alter: 1 Jahre