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Über 1000 Einsätze in diesem Jahr

10 Jahre Rettungswache Havixbeck.

Die Rettungswache Havixbeck ist Tag und Nacht mit zwei Mitarbeitern des DRK besetzt. Die Fahrzeuge sind immer auf dem neuesten Stand. Foto: Klaus de Carné

Havixbeck

Die Gemeinde Havixbeck hat seit zehn Jahren eine Rettungswache. Die Einsatzzahlen sind in dieser Zeit stetig gewachsen.

 

 

 

 
 

Seit zehn Jahren verfügt Havixbeck über eine Rettungswache. Von vielen Bürgern wird sie bestimmt nicht mehr so wahrgenommen, weil sie es nicht anders kennen. Strategisch am richtigen Standort neben dem Feuerwehrgerätehaus, werden von dort aus die Einsätze gefahren, die sich aber nicht nur auf das Gemeindegebiet beziehen. So wie am Mittwochmorgen, als es zu dem folgenschweren Unfall auf der B54 bei Altenberge kam. Der Rettungswagen aus Havixbeck wurde alarmiert und war vor Ort mit im Einsatz.

„Wir haben in jedem Jahr eine Steigerung bei den Einsatzzahlen“, berichtet Christoph Schlütermann, Vorstand vom DRK-Kreisverband Coesfeld, im Gespräch mit unserer Zeitung am Mittwoch. Im Jahr 2009 waren es 770, im letzten Jahr 985 Einsätze und in 2016 würden es sicherlich über 1000 werden, so Schlütermann.

Am 4. September 2006 wurde die DRK-Rettungswache zunächst im Marienstift untergebracht mit einem Fahrzeug plus Besatzung, und das für zehn Stunden am Tag. Aber schon am 1. Januar 2007 wurde das Personal aufgestockt und der Dienst wurde Tag und Nacht aufrechterhalten. Auf Dauer sollten die Mitarbeiter und das Fahrzeug aber nicht am Marienstift stationiert bleiben. Schnell kamen die Pläne für einen Neubau auf den Tisch und die DRK-Rettungswache wurde komplett neu gebaut neben dem Feuerwehrgerätehaus. Am 28. Mai 2008 versammelten sich zahlreiche Gäste vor der neuen Rettungswache, um die Einweihung vorzunehmen. Von deutlich besseren Rahmenbedingungen für den Ort sprach der damalige Landrat Konrad Püning. Er dankte allen Mitstreitern aus Politik und Bevölkerung, die beharrlich Jahre dafür gekämpft hatten, dass die Versorgung mit einem Rettungsdienst reibungslos funktioniere.

Inzwischen ist der Beruf des Rettungsassistenten auch ein Ausbildungsberuf geworden. 18 Personen befinden sich derweil in der Ausbildung beim DRK-Kreisverband Coesfeld. Demnächst müssen alle Beschäftigen im Rettungsdienst eine Ausbildung zum Notfall-Sanitäter absolvieren, da die Qualifizierung immer weitergehe, so Schlütermann.

Auch die Digitalisierung schreite im Rettungsdienst voran. „Die Rettungswagen sind heute schon rollende Intensivstationen“, so Christoph Schlütermann. Deshalb müsse das Personal über einen hohen Wissens-Standard verfügen.

Von Klaus de Carné

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 08.09.2016

9. September 2016 14:36 Uhr. Alter: 2 Jahre