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Hoher Besuch beim DRK Kreisverband Coesfeld

Landespräsident Dr. Fritz Baur vor Ort im Kreis Coesfeld.

vlnr. Konrad Püning, Dr. Fritz Baur, Ludger Jutkeit, Patricia Beck, Gregor Veltkamp, Christoph Schlütermann

DRK Kreisverband Coesfeld e.V.

Der Präsident des DRK Kreisverbandes Coesfeld Konrad Püning präsentierte jetzt bei seinem ersten offiziellen Besuch im Kreis Coesfeld dem Präsidenten des DRK Landesverbandes Westfalen Lippe Dr. Fritz Baur das Leistungsspektrum des Roten Kreuzes mit seinen vielfältigen Aufgaben im Kreisgebiet. Herr Dr. Baur kam in Begleitung des hauptamtlichen Vorstandes des DRK Landesverbandes Ludger Jutkeit nach Coesfeld.

 

Konrad Püning betonte, dass sich der DRK-Kreisverband nicht nur aufgrund der Flüchtlingskrise bewähren musste, sondern auch in den anderen Aufgabenbereichen, wie Kindertagesstätten und Bevölkerungsschutz vor großen Herausforderungen steht. Püning nahm die Gelegenheit wahr, um den Besuchern typische Arbeitsbereiche des DRK persönlich vorzustellen.

Zunächst stellte er in Coesfeld die neue Fachstelle Integration in der Gartenstrasse vor. Hier arbeiten 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen Themenfeldern für die Beratung und Betreuung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Fachstelle ist sowohl zuständig für die Betreuung der kommunal zugewiesenen Flüchtlinge in den Städten Coesfeld und Billerbeck als auch für die kreisweite Beratung in Fragen der Migration, des Asylverfahrens und der Behandlung von besonderen Problemlagen. Dr. Baur zeigte sich beeindruckt von dem Engagement des Kreisverbandes im Bereich der Flüchtlingsarbeit. „Eine derart umfangreiche und breit aufgestellte Facharbeit, die sich zudem auch noch um die Einbindung des ehrenamtlichen Engagements jeweils vor Ort bemüht, ist landesweit einmalig", lobte Dr. Fritz Baur die Arbeit vor Ort.

Weiter ging es nach Seppenrade, wo die Besucher einen Eindruck von der Arbeit des DRK in der Brückeneinrichtung für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge erhielten. Im Klostergarten erfrischten sich die Gäste an Äpfeln der Sorte Dülmener Rose und kamen dabei mit den jungen Flüchtlingen ins Gespräch. Püning und die Einrichtungsleitung Frau Poschmann erklärten, wie wichtig es sei, dass die Bewohner eine Tagesstruktur hätten und auf den täglichen Schulbesuch vorbereitet werden. Insgesamt seien schon über 100 jugendliche Flüchtlinge durch die Einrichtung gegangen. Viele seien in Wohngruppen und Pflegefamilien vermittelt. Auch könne man die Einbindung in das Dorfleben dank der Vereine als gelungen betrachten.

Gemeinsam mit den Vertretern des Ortsvereines des DRK Lüdinghausen und Seppenrade stattete die Besuchergruppe dem Kindergarten im Stadtfeld einen Besuch ab. Der Trägervertreter der Einrichtung, Rudolf Hege, vormals Leiter des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs, erläuterte die Neubaupläne einer an ausschließlich pädagogischen Kriterien und dem Kindeswohl ausgerichteten Bau-Konzeption. Dr. Baur war hiervon so beeindruckt, dass er spontan einer Einladung zur Einweihung der neuen Kita im Höckenkamp im nächsten Jahr zusagte. Konrad Püning ergänzte, dass in der Verantwortung des DRK im Kreisgebiet, sei es in Trägerschaft der Ortsvereine oder in der Trägerschaft der gemeinsam mit einigen Ortsvereinen neu gegründeten Kita GmbH des Kreisverbandes insgesamt rund 30 Einrichtungen betrieben oder neu geplant werden. Die Mitarbeiterzahl allein in diesem Bereich läge bei rund 450 Erzieherinnen und Erziehern. Gemeinsam mit den Ortsvereinen werde der Kreisverband die hohe Qualität der Angebote auch für die Zukunft sichern.

In Senden konnte der DRK Präsident des Kreisverbandes Konrad Püning seinen Kollegen aus dem Landesverband Westfalen Lippe eine von sieben Rettungswachen des DRK im Kreisgebiet präsentieren. Die Arbeit in der Notfallrettung habe sich, so Püning auf hohem Niveau weiterentwickelt. Der Kreis als Träger des Rettungsdienstes habe dem DRK mit der Wache in Senden eine moderne Wache mit sehr guter technischer Ausstattung zur Verfügung gestellt. „Die Ausstattung und der hohe Stand der Ausbildung der DRK-Mitarbeiter im DRK-Rettungsdienst verbessert weiter die Sicherheit der Bevölkerung", so Püning gegenüber Dr. Fritz Baur und Ludger Jutkeit. Letzterer betonte, dass der Rettungsdienst immer ein Hauptaufgabenfeld des DRK bleiben werde.

Begleitet wurden die Besucher des Landesverbandes neben Konrad Püning von den beiden Vizepräsidenten des DRK-Kreisverbandes, Patricia Beck und Gregor Veltkamp sowie dem Vorstand des Kreisverbandes Christoph Schlütermann.

Pressebericht aus dem DRK-Kreisverband Coesfeld vom 31.08.2016

1. September 2016 18:41 Uhr. Alter: 1 Jahre