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DRK bittet um Hilfe zur Hilfe

Ortsverein Rosendahl möchte neue fördernde Mitglieder gewinnen / Aktion startet am Montag.

Der DRK-Ortsverein Rosendahl hofft darauf, zahlreiche neue fördernde Mitglieder gewinnen zu können: (v.l.) Rolf Sänger (Schatmeister), Ewald Homann (2. Vorsitzender), Robert Arlt (DRK-Kreisverband), Dirk Reers (Vorsitzender des DRK Rosendahl), Anneliese Völker, Christoph Schlütermann (Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld) und Bürgermeister Christoph Gottheil. Foto: Manuela Reher

Rosendahl

Ab Beginn der nächsten Woche klingelt Robert Arlt vom DRK-Kreisverband Coesfeld an den Haustüren der Rosendahler. Er wird die Bevölkerung über die vielfältige Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes informieren und sich dafür einsetzen, neue fördernde Mitglieder zu gewinnen.

„Damit erfüllt Robert Arlt eine ganz wichtige Aufgabe. Denn wir benötigen finanzielle Mittel, um die Arbeit des DRK ganz konkret in Rosendahl zu unterstützen“, betont Dirk Reers, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Rosendahl. Das Geld der fördernden Mitglieder komme der ehrenamtlichen DRK-Arbeit vor Ort zugute.

 

 

 

Vor sechs Jahren sei die letzte Aktion, neue fördernde DRK-Mitglieder zu gewinnen, durchgeführt worden. Das sei nun also schon eine ganze Weile her. Zurzeit habe das DRK Rosendahl 769 fördernde Mitglieder, informiert der 2. Vorsitzende Ewald Homann. Viele davon würden das DRK bereits seit vielen Jahren unterstützen. Nun komme es aber auch darauf an, neue junge Mitglieder zu gewinnen, wie Schatzmeister Rolf Sänger betont.

Ganz aktuell werde Geld benötigt, um den in die Jahre gekommenen Holtwicker DRK-Bulli zu ersetzen, der unter anderem für die Seniorenarbeit eingesetzt werde, so Dirk Reers. Aber auch für die Jugendarbeit seien finanzielle Mittel erforderlich. Auch die Blutspende-Aktionen, von denen das DRK Rosendahl in jedem Jahr mehr als 20 durchführe, müssten bewältigt werden.

Geld würde auch benötigt, um die laufenden Verpflichtungen zu erfüllen, wie zum Beispiel für die Anmietung von Garagen für die DRK-Fahrzeuge. Und weil Rosendahl kein Rettungsstandort sei, stelle das Deutsche Rote Kreuz Rosendahl im Alarmfall durch speziell ausgebildete Kräfte die schnelle Hilfe sicher. Die Ausbildung, Lehrgänge und Ausstattung der aktiven ehrenamtlichen DRK-Mitglieder müssten ebenfalls finanziert werden.

Nicht zuletzt in der Flüchtlingskrise habe das DRK Rosendahl großartige und spontane Hilfe geleistet, wie Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, hervorhebt. Das zeige, in wie vielen Lebensbereichen das DRK die Menschen unterstütze. Die Beiträge fördernder Mitglieder seien eine wesentliche Säule in der Mittelbeschaffung des DRK. Auf diese Weise werde auch die Planbarkeit von Projekten sichergestellt.

Der Rosendahler Bürgermeister Christoph Gottheil betont: „Wir haben als Gemeinde mit dem DRK einen verlässlichen Partner.“

Wenn Robert Arlt ab Montag (10.10.) an den Rosendahler Haustüren klingelt, wird er weitere Fragen zum DRK gerne beantworten. Er beginnt mit dem Ortsteil Osterwick, dann folgen in der Reihenfolge Holtwick und Darfeld. Auch die Außenbereiche werden diesmal nicht ausgespart. Bis Ende November wird Robert Arlt in Rosendahl unterwegs sein. Jeder könne selbst entscheiden, welchen Jahresbeitrag er zahlen möchte. Bargeld darf Arlt nicht entgegennehmen. Christoph Schlütermann hofft, dass jedes fördernde Mitglied einen Jahresbeitrag zwischen 50 und 60 Euro – vielleicht auch mehr – überweist. Wichtig sei vor allem die Nachhaltigkeit der Aktion. Und weil das Geld direkt in Rosendahl bleibe, könne die Bevölkerung sicher sein, dass ihr Mitgliedsbeitrag für den guten Zweck gut angelegt sei und letztlich ihr selbst zugute komme.

Dirk Reers: „Wenn sich ein förderndes Mitglied dann noch entscheidet, aktiv im DRK-Ortsverein mitzuwirken, wäre das der Idealfall.“

Von Manuela Reher

Pressebericht aus der Allgemeinen Zeitung vom 05.10.2016

7. Oktober 2016 17:00 Uhr. Alter: 2 Jahre