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DRK stellt sich für die Zukunft auf

Ausgliederung der Kitas.

Wurden für ihren langjährigen Einsatz geehrt (v.l.): Felix Rusche, Kim Grahl, Christian und Nadine Boländer sowie Bernd Günther. Dunja Hölscher (2.v.r.) und Andreas Gödde.überreichten die Urkunden. Foto: Laurids Leibold

Lüdinghausen

Um den Kita-Bereich zukunftssicher zu machen, sollen die Einrichtungen des DRK-Ortsvereins in eine gemeinnützige GmbH, die vom DRK-Kreisverband betrieben wird, ausgegliedert werden. Die Mitglieder des Ortsvereins gaben jetzt ihr Einverständnis für weitere Verhandlungen dazu.

Fast vollständig belegt waren die Stuhlreihen bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen-Seppenrade am Dienstagabend. Der Vorsitzende Jo Weiand begrüßte die zahlreichen Mitglieder im DRK-Haus. Er freue sich, dass die „DRK-Familie“ an diesem Abend so stark Präsenz zeige.

Weiand ließ die Tätigkeiten des DRK-Ortsvereins in den vergangenen zwölf Monaten Revue passieren, darunter auch die Grundsteinlegung des Kindergartens im Höckenkamp. Beisitzer An­dreas Geiping berichtete von einer positiven Mitgliederentwicklung. Zum Abschluss seines Berichts unterstrich der Vorsitzende die gute Kooperation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, denn, so Weiand: „Das gemeinsame Ziel ist es, die Menschlichkeit hochzuhalten.“

Ortsverein wird Gesellschafter

Nach den Kurzberichten über die einzelnen Kindergärten folgte der wohl wichtigste Punkt an diesem Abend, nämlich die Entscheidung zur Ermächtigung des Vorstandes, weitere Verhandlungen über die Ausgliederung der Kindergärten in die gemeinnützige GmbH, die vom DRK-Kreisverband betrieben wird, zu führen. Schatzmeister Gerd Krämer warb um das Mandat durch die Mitglieder, denn dies sei notwendig, um den Kita-Bereich zukunftssicher zu machen. Er betonte zudem, dass der Ortsverein Gesellschafter der gGmbH werde und die Kindergarten-Entwicklung weiterhin mitgestalten könne. Die Mitglieder votierten einstimmig für den Vorschlag des Vorstandes und somit die zukünftige Ausgliederung der Kindergärten.

Im Anschluss berichteten die einzelnen Vertreter über die sonstigen Aktivitäten des Roten Kreuzes vor Ort. Die DRK-Gemeinschaft beklagte den steigenden Mangel an Helfern, aber es gab auch Positives zu berichten: So werde die Kleiderkammer beispielsweise seit einiger Zeit in ihrer Arbeit von einigen Flüchtlingen unterstützt. Den Rechnungsbericht trug ebenfalls Krämer vor. Dabei wartete er mit positiven Zahlen auf. Kassenprüfer Christoph Schlütermann als Vertreter des Kreisverbandes beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erfolgte. Der Kreisverband wurde erneut mit der Kassenprüfung beauftragt.

Zum Abschluss stand die Jubilarehrung durch Dunja Hölscher auf der Tagesordnung.

Für zehn Jahre im Dienst wurden Nadine Boländer, Felix Rusche und Kim Grahl ausgezeichnet, für 15 Jahre Christian Boländer und Bernd Günther.

Bevor Weiand die Mitglieder verabschiedete, betonte er noch einmal die wichtige Rolle ehrenamtlichen Engagements: „Wer etwas macht, hat die Chance, viel richtig zu machen.“

Von Laurids Leibold

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 17.11.2016

19. November 2016 11:10 Uhr. Alter: 1 Jahre