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Wenig Interesse an der Trägerschaft

Lediglich der DRK-Kreisverband erklärte sich bereit, diesen „Job“ zu übernehmen.

Lüdinghausen

 

Die Stadt holte sich 13 Mal einen Korb. 14 verschiedene Organisationen, die dafür prädestiniert schienen, einen Kindergarten zu führen, schrieb die Stadt an. Lediglich der DRK-Kreisverband erklärte sich bereit, diesen „Job“ zu übernehmen.

Was ist los? Die Zeiten, als in der Politik Glaubenskämpfe entbrannten, um eine möglichst große Vielfalt bei der Kindererziehung zu erzielen, sind vorbei. Welcher Träger hat schon Interesse daran, Geld „mitzubringen“, um eine Kita zu betreiben? Jetzt hat es auch die Waldorf-Initiative erwischt. Man kann zur Waldorf-Pädagogik stehen, wie man will. Aber eine Bereicherung in der Kindergartenlandschaft stellten die Waldörfer allemal dar. Aber nur Enthusiasmus reicht auch hier nicht aus. Schade.

Waldorfkindergarten besteht seit 20 Jahren

Der Waldorfkindergarten Lüdinghausen nahm 1995 seine Arbeit auf. Zunächst im ehemaligen Betriebskindergarten der Firma May an der Lindenstraße. Im Jahre 2010 erfolgte der Umzug zum Feldbrand. Dort war von der Stadt Lüdinghausen das ehemalige Platzwart-Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Stadion zu einem Kindergarten umgebaut worden. Der damalige DRK-Kindergarten zog ins Wohngebiet Paterkamp um. Die frei gewordenen Räume nutzte daraufhin die Waldorfinitiative.

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 24.02.2016

25. Februar 2016 18:08 Uhr. Alter: 2 Jahre