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Ausbildung und Technik verbessert

DRK-Kreisvorstand dankt Rettungskräften.

Weihnachtsbesuch an der Rettungswache: DRK-Präsident Konrad Püning (l.) bedankte sich gemeinsam mit Rettungsdienstleiter Michael Hofmann (Mitte) und Vorstand Christoph Schlütermann (r.) bei Benedikt Harting (2.v.l.) und Thomas Mesters. Foto: hbm

Ascheberg

Beim Dankeschön-Besuch in der Rettungswache haben die Vertreter des DRK-Kreisvorstandes das neue, rund 200 000 Euro teure Fahrzeug in Augenschein genommen.

Alte Rettungswache , modernes Fahrzeug – das waren zwei Punkte auf die Konrad Püning , Christoph Schlütermann und Michael Hofmann bei ihrer traditionellen DRK-Dankeschön-Tour durch den Kreis Coesfeld in Ascheberg hinwiesen. Das Trio dankte an der Lüdinghauser Straße stellvertretend Thomas Mesters und Benedikt Harting, die an Heiligabend die zwölfstündige Tagschicht in Ascheberg absolvierten.

Das neue Fahrzeug mit modernster Technik steht erst seit zwei Wochen in der Rettungswache. „Es hat rund 200 000 Euro gekostet“, erläuterte Hofmann. Um solche fahrenden Kliniken richtig zu bedienen und zu nutzen, seien die Zeiten des Krankenwagenfahrers endgültig Vergangenheit. Den Rettungsassistenten werde schrittweise der Weg zum Notfallsanitäter ermöglicht. „Das ist ein Quantensprung, der endlich auch die Aufgaben der Helfer aufwertet“, erklärt DRK-Vorstand Schlütermann. Der Kreisverband werde auf das neu gefasste gesetzliche Berufsbild neben dem Qualifizierungsangebot mit 15 bis 20 Ausbildungsplätzen reagieren.

Thomas Mesters hat die Zusatz-Qualifikation schon erworben. Mitarbeiter wie ihn in Ascheberg im Einsatz zu haben, sei für die Gemeinde eine gute Botschaft, findet Hofmann. Denn der Notfallsanitäter darf im Gegensatz zum Rettungsassistenten in engen Grenzen Schmerzen lindern und Medikamente verabreichen. So müsse bei einem Zuckerpatienten nicht mehr auf den Notarzt aus Lüdinghausen oder Werne gewartet werden. Die erste Hilfe komme schneller.

Die, so Püning, „älteste Rettungswache im Kreis Coesfeld“ wird vermutlich auch im nächsten Jahr noch das Ziel der DRK-Delegation sein. Die Vorfreude auf die neue Rettungswache, die an der Herberner Straße geplant wird, war beim Besuch des Trios aber greifbar. So steht im Aufenthaltsraum ein Bett, in der Fahrzeughalle lässt sich keine Trage aus dem Fahrzeug holen. Kurz: Es ist sehr beengt. Eine Prognose, ob nicht doch im nächsten Jahr schon die neue Wache besucht werden könne, ließ sich Präsident Püning nicht entlocken: „Das ist eine Angelegenheit des Kreises Coesfeld.“

Von Theo Heitbaum

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 26.12.2016

28. Dezember 2016 13:06 Uhr. Alter: 1 Jahre