Sie sind hier:  » 

Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter bestanden

Im Bild von links nach rechts: Herr Dr. Hans-Georg Schonlau (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst), Michael Hofmann, Leiter DRK-Rettungsdienst, Christoph Schlütermann (Vorstand DRK Kreisverband), Frank Oenning (DRK), Henning Wittkamp (DRK), Ingo Bröring (DRK), Jörg Winnemöller (DRK), Matthias Eiringhaus (Feuerwehr Dülmen), Thomas Brunner (Feuerwehr Dülmen), Christa Krollzig, 1. Beigeordnete Stadt Dülmen, Herr Bernd Kerkhoff, Fachbereichsleiter Stadt Dülmen. Nicht im Bild: Dennis Averstegge, Ralf Holz, Thomas Mesters (alle DRK). Foto: DRK

DRK Kreisverband Coesfeld e.V.

Die 1. Beigeordnete der Stadt Dülmen Christa Krollzig und der Vorstand des DRK Kreisverbandes Coesfeld gratulierten in einer Feierstunde beim DRK in Coesfeld allen Mitarbeitern des Rettungsdienstes der Stadt Dülmen und des DRK Kreisverbandes zur erfolgreich bestandenen Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter.

Ab sofort dürfen die bisherigen Rettungsassistenten die neue Berufsbezeichnung führen. Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Coesfeld, Dr. Hans-Georg Schonlau, erläuterte die mit der neuen Qualifikation einhergehenden zusätzlichen Kompetenzen der Einsatzkräfte in der Notfallrettung. Damit solle keinesfalls der Notarzt ersetzt werden. Dieser erfahre aber eine wichtige Ergänzung im Sinne der Patienten.

Die Notfallsanitäter dürften nunmehr zum Beispiel bestimmte Medikamente geben, die vorher nur in Anwesenheit des Notarztes verabreicht werden durften. Die Leidensphase der betroffenen Patienten könne so entscheidend verkürzt werden.

 

Frau Krollzig betonte die gute Zusammenarbeit der Rettungsdienste des DRK mit der Feuerwehr der Stadt Dülmen. Die gegenseitige Hilfe und der partnerschaftliche Austausch der Einsatzkräfte komme letztlich den Patienten zu gute.

Für das Rote Kreuz betonte Christoph Schlütermann, sei es eine dauerhafte Herausforderung, die Qualität der Versorgung weiter auf hohem Niveau auszubauen. „Die neuen Notfallsanitäter haben durch ihre eindrucksvolle Leistung bei der staatlichen Prüfung den hohen Ausbildungsstand der heimischen Rettungsdienstkräfte unter Beweis gestellt“ stellte der Leiter des DRK-Rettungsdienstes Michael Hofmann klar.

In den nächsten Jahren sollen alle 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst des Kreises erfolgreich zur Abschlussprüfung geführt werden. Für die Zulassung zur Ergänzungsprüfung sind teilweise im Einzelfall bis zu 960 Stunden verpflichtend im Rahmen der Weiterqualifizierung nachzuweisen. Dieses müsse im laufenden Dienstbetrieb für das bestehende Personal umgesetzt werden. Das bedeutet für die Rettungsdienstbetreiber und die Mitarbeiter eine gewaltige Herausforderung, denn während der Lernphasen muss der Regelbetrieb aufrecht erhalten werden, was nur durch den Einsatz von zusätzlichen Ersatzkräften möglich sein wird.

Pressebericht aus dem DRK-Kreisverband Coesfeld vom 23.08.2016

24. August 2016 11:00 Uhr. Alter: 2 Jahre