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Dank an „großartiges Team“

Ehrenamtliche sorgen für reibungslosen Ablauf der Blutspende.

Ascheberg

 

Ruhig und angenehm geht es bei den Blutspendeterminen des DRK Ascheberg-Davensberg zu. Dass alles klappt, ist den vielen Ehrenamtlichen zu verdanken, die hinter den Kulissen engagierten Dienst leisten.

In der Realschulküche herrscht eifrige Betriebsamkeit am Dienstagabend. Die Küchenfeen des DRK Ortsvereins sind ganz in ihrem Element: Brötchen aufschneiden, schmieren, belegen und liebevoll verzieren, mal mit einer Scheibe Ei, mal mit einer Gurke oder einer kleinen Scheibe Schwarzbrot. Das Klackern der Messer ist zu hören, Kaffeeduft liegt in der Luft und eine Anrichte ist komplett belegt mit Kuchen-Tellern. Eine Menge Arbeit wird hinter den Kulissen des Blutspendetermins geleistet. Eine Arbeit, die nicht bezahlt wird, sondern ehrenamtlich geleistet wird.

Von Mechthild Heppner und Hedwig Ernst bereits seit über 15 Jahren. Immer dann wenn das DRK in Ascheberg zum Blutspenden bittet. Unterstützung erfahren sie durch Christel Finke und Monika Kofoth, die seit über sieben Jahren mit von der Partie sind. Relativ neu im „Küchenteam“ sind Steffi König und Sigrid Zielke. Ihr Arbeitstag ist lang. Am Dienstag sind die Damen um 15 Uhr gestartet. Dienstende, „nicht vor 21.30 Uhr“, sagt Monika Kofoth. Die Stimmung ist gut, die Arbeiten aufgeteilt. Alles läuft wie am Schnürchen.

Monika Müller und Mechthild Rüschenschmidt kommen in die Küche und holen einige der fertigen Teller ab. Sie gehören zum Serviceteam. Nebenan der Schulraum ist zum großen Esssaal umfunktioniert worden. Gegen 18.30 Uhr ist kein Platz mehr frei. Viele sind zum Blutspenden gekommen und stärken sich nun, nachdem sie etwas von ihrem Lebenssaft gespendet haben. Männer, Frauen, Ältere und Jüngere. Insgesamt 166 Spender – unter ihnen sechs Erstspender – sind gekommen. Das sind 47 mehr als beim ersten Termin des Jahres am 26. Januar. Ein erfreuliches Ergebnis, das die Arbeit der Ehrenamtlichen würdigt.

„Spenden darf man ab einem Alter von 18 Jahren und wir freuen uns, das auch viele junge Leute den Weg zu uns finden“, erklärt Dieter Pape, stellvertretender Vorsitzender des DRK Ascheberg-Davensberg. Ihm schräg gegenüber sitzt Herbert Kröger. Er hat am Dienstagabend zum 95. Mal Blut gespendet. Wieso er das tut? „Wegen der guten Bewirtung hier“, sagt er und lacht. „Das ist wirklich eine gute Sache, die unterstütze ich gern. Vor allem habe ich selber eine seltene Blutgruppe, und wenn da dann Konserven rar sind, dann wird es im Fall der Fälle kompliziert.“

Herbert Kröger hat schon früh damit begonnen Blut zu spenden. „Das erste Mal beim Bund“, sagt er. Auch Rudi Faber gehört zu den treuen Spendern. Zum 74. Mal hat er sich am Dienstag anzapfen lassen. „Na, da gibt es ja beim nächsten Mal eine Ehrung“, freut sich Bernhard Thyen, Vorsitzender DRK Ascheberg-Davensberg. Er und Kollege Dieter Pape sind dankbar. „Wir haben hier ein großartiges Team an Ehrenamtlichen, ohne die wir das alles gar nicht leisten könnten. Selbstverständlich ist das nicht.“

► Die Ehrenamtlichen des DRK engagieren sich auch außerhalb der Spendentermine: „Morgen sind sie beispielsweise bei einem Lebensmittelhygiene-Seminar, das aufgrund der neuen europäischen Hygienevorschrift absolviert werden muss“, erzählt Dieter Pape.

Rund 40 Ehrenamtliche sind bei den Blutspendeterminen in Ascheberg und Davensberg im Einsatz. Darunter die Küchenfeen und die Servicekräfte. Selbst die Erzieherinnen der DRK-Kindergärten bringen sich ehrenamtlich ein und übernehmen die Kinderbetreuung, wenn Eltern Blut spenden. Andere bewältigen den bürokratischen Teil bei der Anmeldung, wieder andere helfen im Blutspendezimmer. Ein großer Apparat, der nur deshalb läuft, weil sich so viele Menschen ehrenamtlich engagieren. „Und dennoch bräuchten wir weitere Unterstützung, gerade auch hier in der Küche“, macht Christel Finke deutlich. Interessierte können sich an Dieter Pape, ✆ 0 25 93 /  15 66 wenden.

Von Tina Nitsche

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 27.04.2016

27. April 2016 14:18 Uhr. Alter: 2 Jahre