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Helfer sind schnell Herr der Lage

DRK-Landesverband Westfalen.

Nottuln

 

Das Jugendrotkreuz führte in Nottuln wieder einen Schulsanitätsdienst-Wettbewerb durch.

Die Tür geht auf, sechs Schulsanitäter aus Ascheberg kommen in den Raum gelaufen. Blitzschnell loten sie die Lage aus, erkennen zwei verletzte Personen: die eine steht zwar, ist aber offenbar orientierungslos, die andere sitzt an der Wand und hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Kopf, an dem die Helfer eine klaffende Platzwunde entdecken. Die Schulsanitäter reagieren sofort und mit gekonnten Handgriffen. Und so dauert es nicht lange, bis die beiden Verletzten versorgt und die Lage geklärt ist.

Auch wenn alles nur eine Übung war: Wenn es hart auf hart kommt, dann haben Ersthelfer und Sanitäter einen der schwersten Jobs der Welt: Sie müssen unter Druck schnell handeln, bei Zeitknappheit richtig entscheiden, bei Überraschungen cool bleiben. Um dies alles zu fördern, hatte das Jugendrotkreuz des Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag wieder in die Räumlichkeiten des DRK an der Liebigstraße zum Schulsanitätsdienst-Wettbewerb eingeladen.

Einmal im Jahr findet dieses Erste-Hilfe-Turnier in Nottuln statt. Insgesamt traten 28 Teams aus ganz Westfalen an, Schul-AGs, die sich auf die Erste-Hilfe-Arbeit zum Beispiel während der Pausen spezialisiert haben.

Die Teams kämpften sich durch die insgesamt zwölf Stationen, die einerseits aus speziellen Erste-Hilfe-Aufgaben bestanden und andererseits allgemein Geschicklichkeit und Schnelligkeit erforderten. Dass die meisten Teilnehmer sehr gut durch den Parcours kamen, spricht für ihre gute Ausbildung, freute sich das DRK-Organisationsteam.

Von Chris Overmann

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 21.09.2015

22. September 2015 18:42 Uhr. Alter: 3 Jahre