Sie sind hier:  » 

Betreuung ist „gigantischer Kraftakt“

DRK-Vorstand Christoph Schlütermann

DRK-Vorstand Christoph Schlütermann

Seppenrade

„Als einen gigantischen Kraftakt“ bezeichnete Christoph Schlütermann, hauptamtlicher Vorstand des DRK-Kreisverbandes, die Betreuung der Flüchtlinge durch das Rote Kreuz.

Wie zahlreiche andere Unterkünfte auch, wird das DRK die Seppenrader Notunterkunft betreiben. Das Rote Kreuz verfügt mittlerweile nicht nur über das nötige Know how, sondern auch über viele Einsatzkräfte. „Wir haben seit den Sommerferien knapp 180 Mitarbeiter zur Betreuung der Unterkünfte eingestellt“, berichtete Schlütermann gestern. „Wir reißen uns alle ein Bein aus“, charakterisierte der DRK-Chef gestern den Arbeitsanfall, aber auch das Engagement der Mitarbeiter. Mindestens ein Dutzend Vollzeitkräfte des DRK sind ab Montag im Schichtbetrieb an der Notunterkunft im Einsatz. Von Teilzeitkräften werden sie bei bestimmten Aufgaben unterstützt. Hinzu kommt ein Wachdienst, der rund um die Uhr mit mindestens zwei Kräften vor Ort ist. Für die täglichen Sprechstunden – auch in anderen Unterkünften – sucht das DRK noch Ärzte, die sich unter ✆ 0 25 41/94 42 12 melden können. Dass der Einsatz für die Betreuung der Asylsuchenden ein „enormer Kraftakt“ ist, hat nicht nur etwas mit personellem Engagement zu tun. „Bisher haben wir für unsere Arbeit noch keinen Cent gesehen“, so Schlütermann gestern vor der Presse.

Von Werner Storksberger

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 18.09.2015

19. September 2015 19:01 Uhr. Alter: 3 Jahre