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„Eine Welle der Hilfsbereitschaft“.

Unterstützung für die Flüchtlinge.

Lüdinghausen

 

„Wie können wir helfen?“ lautete die in den vergangenen Wochen am häufigsten gestellte Frage. „Die große Welle der Hilfsbereitschaft der Bürger aus Seppenrade und Lüdinghausen macht mich stolz“, so der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck. Um die vielfältigen Hilfsangebote zu koordinieren und um eine passgenaue Hilfestellung sicherzustellen, fand jetzt ein Treffen mit Vertretern des DRK-Kreisverbandes Coesfeld als Betreiber der Notunterkunft für Flüchtlinge in Seppenrade, dem DRK Lüdinghausen und Seppenrade, der Kolpingsfamilie Seppenrade, dem Arbeitskreis Asyl und Vertretern der Stadt Lüdinghausen statt. Die hier erzielten Ergebnisse und Absprachen sind:

Die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes kann zurzeit viele Bedarfe der Flüchtlinge aus vorhandenen Beständen ausreichend sicherstellen. Benötigt werden derzeit lediglich Herrenbekleidungsartikel in kleinen Größen (vorrangig S und M), Rucksäcke, Taschen, Koffer sowie Bettlaken, Bettwäsche (keine Matratzen und Kissen) sowie Handtücher.

Diese Artikel können jeweils am ersten Freitag eines Monats zwischen 15 und 17 Uhr am DRK-Haus (Werdener Straße 8a) abgegeben werden. Abgabemöglichkeiten bei anderen Institutionen oder Stellen bestehen nicht. Es wird dringend gebeten, keine sonstigen Artikel bei der Kleiderkammer abzugeben.

Nicht angenommen werden können Spielzeug, Einrichtungsgegenstände sowie Haushaltswaren. Hier sollte auf andere Einrichtungen wie den Haushaltskorb und den Babykorb des SkF oder das Möbelkontor des Zentrum Lenz in Senden zugegangen werden. In jedem Fall empfiehlt sich auch hier dringend eine vorherige Kontaktaufnahme.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, sollte sich – soweit nur eine Tätigkeit in der Notunterkunft Seppenrade möglich ist – unmittelbar mit dem Betreiber der Einrichtung (DRK-Kreisverband unter ✆ 01 72/ 57 28 911) in Verbindung setzen. Ab dem 21. Oktober wird diese Kontaktaufnahme über die Ansprechpartnerin der Kolpingsfamilie Seppenrade (Marina Hirsch, ✆ 0 25 91/89 31 266) möglich sein.

Wer sich darüber hinaus für eine ehrenamtliche Mithilfe in der Flüchtlingsarbeit interessiert, wird gebeten, mit dem AK Asyl unter ✆  0 25 91/25 97 599 Kontakt aufzunehmen. Alle Anrufer, die sich über die Hotline bei der Stadt Lüdinghausen gemeldet und ein Hilfsangebot unterbreitet haben, werden in den nächsten Tagen persönlich über E-Mail oder telefonisch unterrichtet, heißt es abschließend in der Pressemitteilung der Stadt.

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 01.10.2015

2. Oktober 2015 13:00 Uhr. Alter: 3 Jahre