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Helfer fühlen sich allein gelassen.

Nach überraschender Ankunft: DRK-Vorstand fordert bessere Organisation / „Zahlen sind nicht planbar“.

Coesfeld

 

Es ist 22 Uhr in der Nacht zu Donnerstag, als Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbands, völlig überraschend die Nachricht bekommt, dass per Bus Flüchtlinge unterwegs sind, die in ein paar Minuten in der Turnhalle am Schulzentrum unterzubringen sind. Eine große Zahl vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, darunter viele Familien mit Kindern und Minderjährige, die alleine reisen.

„Das sollen wir dann spontan stemmen“, sieht Schlütermann sich immer mehr mit unzureichender Information und schlechter Organisation konfrontiert. „So langsam gehen die Mitarbeiter auf dem Zahnfleisch“, klagt er. Die DRK-Helfer, die neben den beiden Notunterkünften in Coesfeld drei weitere in der Region betreuen und mehrere Nachtschichten in Folge hinter sich haben, fühlen sich mit ihrer Aufgabe alleingelassen. Zusammen mit Landrat Konrad Püning hat Schlütermann bei der Bezirksregierung Münster eine bessere Organisation bei der Verteilung der Flüchtlinge gefordert.

Von Ulrike Deusch

Pressebericht aus der Allgemeinen Zeitung vom 01.10.2015

2. Oktober 2015 13:31 Uhr. Alter: 2 Jahre