Sie sind hier:  » 

Klenke dankt Helfern für ihren Einsatz.

Regierungspräsident und Landrat in Flüchtlingsunterkunft.

Seppenrade

 

„Mit der Wiederherstellung dieser Einrichtung sind Meisterleistungen erbracht worden“, sagte Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke, als er die Notunterkunft der Flüchtlinge in der ehemaligen Bundeswehr-Funkstation in der Dorfbauerschaft, zusammen mit Landrat Konrad Püning, DRK-Vorstand Christoph Schlütermann und dem Beigeordneten Matthias Kortendieck gestern Nachmittag besuchte.

Zuvor hatten Regierungspräsident, Landrat und Schlütermann schon die Einrichtungen in Olfen und Nordkirchen besucht.

„Wir haben im Regierungsbezirk 41 Notunterkünfte, von denen ich bisher 25 besucht habe, um mir einen Überblick zu verschaffen. Das ist für unsere weiteren Entscheidungen sehr wichtig“, sagte Klenke. Er wolle sich mit seinem Besuch bei allen Verantwortlichen, auch den vielen Ehrenamtlichen, ohne die nichts laufen würde, „ganz herzlich“ für deren Einsatz bedanken. Zugleich wolle er sich von Landrat Konrad Püning verabschieden, der diese Region stark geprägt habe.

„Die Bezirksregierung ist ein Partner der Region. Wo wir helfen können, helfen wir. Die Menschen, die hier untergebracht sind, müssen Klarsicht haben. Wir sind froh, dass wir in unseren Notunterkünften bisher nicht einen Brennpunkt hatten. Wir werden weiter Hilfe brauchen. Dazu benötigen wir aber größere Einrichtungen, in denen 500 und mehr Menschen untergebracht werden können. Wir improvisieren täglich“, sagte der Regierungspräsident. „Wir sind froh, dass wir das DRK haben, unser logistisches Rückgrat“, betonte Landrat Konrad Püning. Matthias Kortendieck dankte dem Regierungspräsidenten für die sehr guten Kontakte und Beziehungen beim Thema Flüchtlinge. Zugleich verwies er auf den großen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr und der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs beim Aufbau und Betrieb der Einrichtung.

Christoph Schlütermann und Einrichtungsleiter Felix Rusche führten die Gäste anschließend durch die Anlage und das wieder hergerichtete Gebäude. „Das einzige Problem, das wir mit den Flüchtlingen haben, ist das Essen. Aber das wird von Tag zu Tag besser“, sagte Rusche.

Von Michael Beer

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 30.09.2015

1. Oktober 2015 14:15 Uhr. Alter: 3 Jahre