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Engagierte Gruppe seit 50 Jahren.

Mit einem großen Fest feiert das DRK Nordkirchen seine Gründung vor einem halben Jahrhundert.

Nordkirchen

 

„Wir feiern dann, wenn das Wetter schön ist“, begrüßte Karl Schnittker, 1. Vorsitzender, die Gäste im Vereinsheim des Deutschen Roten Kreuz (DRK). Vor 50 Jahren hat sich am 26. März 1965 der Ortsverein gegründet. Zur großen Jubiläumsfeier lud das DRK am Sonntag.

Vertreter der Ortsvereine Lüdinghausen, Senden und Olfen waren unter den Gratulanten sowie Christoph Schlütermann, DRK-Kreisvorsitzender, Dr. Rolf Zimmermann, Kreisverbandsarzt, Petra Schröer als stellvertretende Bürgermeisterin, Mitglieder der Feuerwehr und Vereinsmitglieder.

Und weil zu einer Geburtstagsfeier auch immer Kerzen gehören, zündeten Elisabeth Frieling und ihre Mitarbeiterinnen für den DRK Ortsverein fünf roten Kerzen, für jedes Jahrzehnt eine, an und überreichten zudem einen knallroten Ballon.

Das Dorfgebläse startete seine musikalische Unterhaltung mit einem flotten russischen Kasatschok, dem weitere Titel folgten. Karl Schnittker erinnerte in seinem Rückblick an die Gründung und Entwicklung des DRK in Nordkirchen. „Das DRK stellt sich heute als eine funktionierende Gemeinschaft von Menschen dar, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch soziales und karitatives Engagement Menschen zu dienen“, sagte er.

Das mitmenschliche Verhalten sei Grundsatz der Arbeit des Roten Kreuzes und auch Motto der Arbeit des Ortsvereins. Zur Gründungsversammlung wurden alle Blutspender und deren Angehörige eingeladen. Insgesamt erschienen 16 Personen.

Zum 1. Vorsitzenden hat die Gründungsversammlung den damaligen Amtsdirektor Franz Overhage gewählt; zum Geschäftsführer den damaligen Amtsinspektor Wilhelm Naber.

Erste Amtshandlung des jungen Vereins war der Aufbau einer „aktiven Gruppe“. Diese gilt als Lebensader des Vereins: „ohne aktive Gruppe ist der Verein nur ein Gerippe, ein nutzloses Gebilde“, führte Schnittker aus.

1971 gehörten dem Ortsverein bereits 269 Mitglieder an (117 in Nordkirchen, 85 in Capelle und 67 in Südkirchen). Im August 1978 wurde der Dienst „Mittagstisch auf Rädern“ – zunächst in Kooperation mit dem DRK-Ortsverein Olfen – eingeführt.

Ab 1990 war das DRK Nordkirchen dafür selbst verantwortlich. Wenige Jahre später ist der Verein bereits mächtig gewachsen – im Jahre 1996 gehören über 800 fördernde Mitglieder dem DRK Ortsverein Nordkirchen an.

Die Höhepunkte in der Chronik des DRK Nordkirchen gaben Vorstand und Mitgliedern Motivation und Auftrieb, Neues zu wagen und Mut, neue Wege zu gehen, meinte Schnittker weiter. „Viel wichtiger scheint mir aber die kontinuierliche tagtägliche Arbeit zu sein, die von den Mitgliedern des DRK-Ortsvereins und seinen Freunden und Förderern geleistet wird“, fügte er an. Bevorstehende Aufgaben „Die Gemeinde ist um eine engagierte Gruppe reicher geworden“, sagte Petra Schröer.

Christoph Schlütermann sprach die aktuelle Flüchtlingskatastrophe an. „Es ist gut, dass hier vor Ort eine tatkräftige Einsatzgruppe besteht, die Menschen in Notlagen hilft.“ Die bevorstehenden Aufgaben seien für das DRK wie geschaffen. „Keine Organisation ist so darauf angelegt, Menschen zu helfen“, so Schlütermann.

Antje Pflips

Pressebericht aus den Ruhr Nachrichten vom 31.08.2015

31. August 2015 19:28 Uhr. Alter: 2 Jahre