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50 Jahre DRK Ortsverein Senden

Lebensretter gewähren Einblicke

Senden

 

Zum Jubiläum gewährte der Ortsverein Senden Einblicke in die vielfältigen Sparten seiner Arbeit. Spektakulär für die Besucher war es, in der Übung zu verfolgen, wie ein Unfallopfer vom Rettungsdienst versorgt wird.

Die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes umfasst viele Facetten in vielen Bereichen des Lebens. Dies zeigte sich deutlich am Tag der offenen Tür, den der Ortsvereinsenden am Sonntag gemeinsam mit der Rettungswache des Kreisverbandes auf die Beine stellte.

Im Bereich von Rathaus und DRK-Heim konnten sich die interessierten Bürger die verschiedenen Sparten „live und in Farbe“ anschauen. Die DRK-Kindergärten boten neben einem Geschicklichkeitsparcours die Möglichkeit, eins von fünf Quadratologo-Quadraten mitzugestalten, die gemeinsam das DRK-Logo bilden.

Direkt nebenan präsentierte sich das DRK-Ferienwerk mit Impressionen aus vergangenen Freizeiten, von denen die jüngste nach Sylt geführt hatte.

Auf der Münsterstraße stand ein Rollstuhl-Parcours bereit, bei dem die Teilnehmer mit den „Rollis“ des Hilfsmittel-Verleihdepots des DRK testen konnten, wie viel Geschick es erfordert, mit dem Gefährt rückwärts zu fahren oder Steigungen zu bewältigen.

Nebenan befand sich eine Hüpfburg in Form eines Rettungswagen, die das DRK Recklinghausen zu Verfügung gestellt hat und die von den Kindern genauso umlagert war wie Henry Hilfreich, das Maskottchen des DRK-Kreisverbands Witten.

Während für die Kinder für jede Menge Spiel und Spaß gesorgt war, gab es für die Erwachsenen jede Menge Infos: Zum einen konnten Besucher am Erste-Hilfe-Stand überprüfen, wie viel sie seit ihrem letzten Auffrischungskursus bereits wieder vergessen hatten, zum anderen präsentierte die Einsatzeinheit ihre Fahrzeuge und erklärte den interessierten Bürgern die Technik und Funktionsweise der verschiedenen Geräte.

Auch für Verpflegung hatte das Team um den DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Alfred Holz, Geschäftsführer Reinhold Wallkötter, Rotkreuzleiterin Melanie Göcke und ihrem Amtskollegen Rüdiger Goltz gesorgt: Im DRK-Heim gab es Kaffee und Kuchen und belegte Brötchen, auf dem Rathausplatz konnte man aufkeimende Hungergefühle mit gegrillten Würstchen und Nackensteaks bekämpfen.

Einen der Höhepunkte des Tages bildete eine Schauübung vor dem Rathaus, bei der ehrenamtliche und professionelle Sanitäter sowie ein Notarzt vor den Augen zahlreicher Zuschauer einen Patienten nach einem Unfall fachgerecht versorgt haben. Kreisrotkreuzleiter Lars Boß moderierte für die Zuschauer den täuschend echt aussehenden „Crash“, bei dem zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zum Einsatz kamen, und erklärte das Vorgehen der Einsatzkräfte.

Der Erlös des Tages fließt in die örtliche Rotkreuzarbeit ein und soll unter anderem für die Anschaffung eines neuen Defibrillators eingesetzt werden.

Einen großen Schritt in Richtung Ziel brachte den Ortsverein dabei ein Sendener, der dem DRK eine Spende über 400 Euro übergab, wofür sich der Ortsverein ganz herzlich bedanken möchte.

Viele Sendener Bürger nutzten auch die Gelegenheit, sich vom Leiter des DRK-Rettungsdienstes, Michael Hofmann, und seinen Mitarbeitern die Wache und die Einsatzmittel erklären und vorführen zu lassen.

Damit der Regelrettungsdienst ungehindert im Falle des Falles arbeiten konnte, wurde die Wache durch weitere Fahrzeuge des DRK und zusätzliches Personal verstärkt.

Die zahlreichen Besucher wurden in kleinen Gruppen durch die Fahrzeughalle, den modernen Desinfektionsbereich und durch den Wachbereich geführt.

Letzterer dient zum einen der Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, er bietet aber auch Ruheräume für die Nachtschicht, in denen sich die Rettungssanitäter während ihrer 12-Stunden-Schicht zurückziehen können. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der Technik und dem Know-How des DRK-Rettungsdienstes.

Rettungsdienstleiter Michael Hofmann freute sich, einigen interessierten jungen Menschen das neue Berufsbild des Notfallsanitäters vorstellen zu können. Dass dieser anspruchsvolle Beruf Zukunft hat, davon konnten sich viele Bürger ein umfassendes Bild vor Ort machen. Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes, zeigte sich zufrieden mit dem Zuspruch an der neuen Rettungswache.

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 08.09.2014

9. September 2014 18:04 Uhr. Alter: 4 Jahre