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Kita bleibt ein „Haus der Forscher“

Frühe Wege in die Wissenschaft

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Der DRK-Bewegungskindergarten am Schloss nutzt die kindliche Neugier, um die Schützlinge in das Reich der Naturwissenschaft zu lotsen. Für diesen Schwerpunkt wurde die Kita gerade als „Haus der Forscher“ rezertifiziert.

Der mathematische und physikalische Grundgedanke wird in alltäglichen Situationen verankert. Im DRK-Bewegungskindergarten „Am Schloss“ schlüpfen Mädchen und Jungen in die Rolle von kleinen Forschern. Im Spiel mit Wasser, Sand und Erde gehen die Kinder naturwissenschaftlichen Fragen auf den Grund. Als zweite Kindertageseinrichtung im Kreis Coesfeld erhielt der DRK-Kindergarten „Am Schloss“ gestern Morgen die „Re-Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“.

„Wir wollen die Freude der Kinder an den Naturwissenschaften wecken, und sie für mathematische und physikalische Phänomene begeistern“, erläuterte Eugen Scholle, Leiter der Tageseinrichtung „Am Schloss“, der freudestrahlend die Urkunde entgegen nahm.

Andrea Hahn, pädagogische Mitarbeiterin im Bildungsbüro des Kreises Coesfeld überreichte die Auszeichnung. „Es ist eine ganz besondere Ehrung, da der DRK-Kindergarten von Anfang an dabei ist, und jetzt wieder als einer der ersten Einrichtungen die Re-Zertifizierung erhält“, würdigte Hahn.

Die Pädagoginnen und Pädagogen der Einrichtung „Am Schloss“ bilden sich regelmäßig fort, um mit den Mädchen und Jungen auf Entdeckungsreise durch die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu gehen. „Wir wollen die Kinder dabei nicht mit Projekten und Experimenten überhäufen“, betonte Scholle. Vielmehr sollen sie den Kern der Naturwissenschaft in Alltagsfragen entdecken und aus dem Spiel heraus den Grund erfragen, hob der Leiter hervor.

Erzieherin Andrea Kampmann, die die kleinen Forscher täglich begleitet, hatte gleich ein Beispiel parat: „Vor ein paar Tagen haben wir ein physikalisches Grundgesetz auf der Wippe unseres Spielplatzes geklärt, als ein Junge gleich mehrere Kinder auf der anderen Seite verhungern ließ“, so Kampmann. Als weiteres Feld: „Wir erklären, wo Gurken und Tomaten herkommen und Bauen eigenständig Kresse an.“

Es geht nicht nur um naturwissenschaftliche Kompetenzen. Denn: „Die Fein- und Sprachmotorik der Kinder wird darüber hinaus gefördert. Sie gewinnen an Stärke und Selbstbewusstsein“, verdeutlichte Scholle.

► Im Kreis Coesfeld wird das Projekt durch das Regionale Bildungsnetzwerk betreut. Mehr als 60 Kindertageseinrichtungen aus allen Kommunen im Kreis Coesfeld nehmen inzwischen an dem bundesweiten Projekt teil. Rund 300 Erzieherinnen haben sich in Workshops zum Thema Wasser, Luft, Strom und Energie fortgebildet. Insgesamt wurden 16 Kindertageseinrichtungen zertifiziert.

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 01.09.2014

2. September 2014 11:46 Uhr. Alter: 3 Jahre