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DRK-Appell: Karitative Organisationen unterstützen

Gewerbliche Sammler machen sich breit

Foto: DRK

Lüdinghausen

Die Praktiken der illegal von „gewerblichen Sammlern“ im Stadtgebiet von Lüdinghausen aufgestellten Container für Altkleider und Schuhe nehmen immer dreistere Züge an, heißt es in einer Pressemitteilung des heimischen DRK.

Nicht nur, dass sie das Verwaltungsgericht bemühten, um eine Genehmigungen zur Aufstellung von Containern zu erzwingen (die WN berichteten). Inzwischen nutzen sie auch schon die von der Stadt den karitativen Einrichtungen genehmigte Standorte, um unmittelbar nebenan ihren „gewerblichen Container“ aufzustellen. Dies erfolge nicht nur ohne eine erforderliche Genehmigung, sondern die Container enthielten häufig auch keinen Hinweis auf den Betreiber, so das DRK weiter. Außerdem wollten sie von dem positiven Image der karitativen Einrichtungen in der Bevölkerung profitieren, indem sie auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, als handele es sich ebenfalls um einen Container des Roten Kreuzes. So jetzt geschehen am Parkplatz bei Edeka Wiewel, wo neben die Altkleidercontainer des DRK ein Schuhcontainer „ohne Herkunftsangabe“ gestellt worden sei.

Insofern richtet der DRK-Ortsverein die Bitte an die Bevölkerung, abgelegte Altkleider und Schuhe nur in die Container zu werfen, die auch einen eindeutigen Hinweis auf die karitative Einrichtung tragen. Die Stadt Lüdinghausen werde den illegal aufgestellten gewerblichen Schuh-Container einziehen, kündigt das DRK an.

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 29.10.2014

31. Oktober 2014 14:37 Uhr. Alter: 4 Jahre