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Rotkreuzler Gregor Veltkamp blickt auf seine Arbeit als Vorsitzender des DRK Rosendahl zurück

„Fusion war nicht einfach“

Foto: A. Braune, DRK

Rosendahl

 

Gregor Veltkamp ist Vizepräsident des DRK-Kreisverbandes und Leiter der Hauptabteilung Seminar des DRK-Blutspendedienstes West. Veltkamp war bis Mai dieses Jahres langjähriger Vorsitzender des DRK-Ortvereins Rosendahl. Mit ihm hat unsere Redaktionsmitarbeiterin Julia Mühlenkamp über dessen Arbeit gesprochen.

Wie sind Sie zur Arbeit im Vorstand des DRK gekommen?

Veltkamp: Ich bin damals mit 17 Jahren in die Ortsgruppe des Jugendrotkreuz eingetreten. Zu der Zeit suchten sie gerade einen neuen Leiter. Mir hat die Grundidee vom DRK, uneigennützig, unterschiedslos und unparteilich Menschen auf der ganzen Welt zu helfen, sehr zugesagt. Ich dachte: „Das ist es, damit kann ich mich identifizieren“. Von da an war für mich klar, ich möchte das nicht nur ehrenamtlich, sondern auch beruflich machen, ich wusste nur noch nicht wie. Zunächst habe ich dann eine Ausbildung zum Feldkoch begonnen. In dieser Zeit hatte ich auch meinen ersten Auslandseinsatz in Armenien. Nach einem schweren Erdbeben 1985/86 waren wir für vier Wochen vor Ort, um die Menschen dort, so gut es ging, zu unterstützen. Die Erlebnisse dort haben mich sehr geprägt. Vor allem die Dankbarkeit der Menschen ist mir in Erinnerung geblieben. Diese Erfahrungen haben mich in meinem Wunsch, für das DRK zu arbeiten, bestärkt und heute kann ich sagen, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

Wie sieht jetzt, nach Ihrem Rücktritt, Ihre Aufgabe im DRK Ortsverein Rosendahl aus?

Veltkamp: So viel ändert sich eigentlich gar nicht. Für mich geht die Arbeit im Ortsverband fast ganz normal weiter. Aber es gibt viele Projekte, die in der Vergangenheit zu kurz gekommen sind, und die werde ich jetzt noch mal neu angehen. Es war zum Beispiel immer mein Traum, zusammen mit Marianne Moschner eine Sozialstation in Rosendahl einzurichten. Des weiteren werde ich mich mehr um die Zusammenarbeit zwischen dem Rosendahler Ortsverein und dem Kreisverband Coesfeld kümmern. Es ist wichtig, dass Orts - und Kreisverband eine Gemeinschaft bilden und zusammen mehr Hilfe ermöglichen können.

Von Allgemeine Zeitung

Pressebericht aus der Allgemeinen Zeitung vom 17.10.2014

19. Oktober 2014 17:54 Uhr. Alter: 4 Jahre