Sie sind hier:  » 

DRK-Ortsverein zieht Bilanz

Kindergärten im Mittelpunkt

Lüdinghausen-Seppenrade


Wie vielschichtig die Aufgaben des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen-Seppenrade sind, davon konnten sich die Mitglieder im Rahmen der Jahreshauptversammlung im DRK-Heim an der Werdener Straße am Dienstagabend ein Bild machen.

„Der gute Besuch heute Abend zeigt die Bestätigung unserer Arbeit“, sagte der Vorsitzende Jo Weiand in seiner Begrüßung. Als Gäste begrüßte Weiand Mitglieder des Kreisverbandes, mit dem Vorsitzenden Christoph Schlütermann an der Spitze. Ein Schwerpunkt der Arbeit im vergangenen Jahr lag im Bereich der Kindergärten im Rott, Paterkamp, Stadtfeld und Spiekerkamp. Seinen fünften Kindergarten wird der DRK-Ortsverein im Baugebiet „Höckenkamp“ errichten. Friedhelm Kürz vom Vorstand erläuterte dazu die Pläne, alle DRK-Kitas im Kreis in einer Kita gGmbH zu bündeln. „Der Prozess wird dauern, da noch viel Beratungsbedarf besteht“, so Kürz, der auch geplante bauliche Maßnahmen in den vier bestehenden Kitas vorstellte, die sich vor allem auf die Außenflächen beziehen. Weiand wies zudem auf die Aktion zur Mitgliederwerbung des Kreisverbandes hin. Allen Gruppierungen dankte er für die geleistete Arbeit.

Und diese Gruppieren stellten in kurzen Berichten ihre Arbeit vor. Angefangen bei den Kindergärten, wo Rudolf Hege als Nachfolger von Rainer Feldkötter zum Trägervertreter des Stadtfeld-Kindergartens gewählt wurde, über die Gemeinschaft der Aktiven, die bei unzähligen Veranstaltungen, auch über den Kreis hinaus, Tausende Stunden im Einsatz waren, und das Jugendrotkreuz, in dem sich Andre Pohlmann und Christine Fellermann als neue Leiter vorstellten. Die Blutspendeteams, bei denen Monika Beisenkroll in Lüdinghausen das Amt von Rosemarie Bauer übernommen hat, kämpfen mit rückläufigen Zahlen. Beide Teams wollen in Gesprächen nach einem Ausweg aus der Misere suchen. Gut angenommen werden die Senioren- und Wassergymnastik, die stark frequentierte Kleiderkammer und der Hilfsmittel-Verleihdienst. Jo Weiand lobte die gute Kooperation der Kleiderkammer mit dem St. Marien-Hospital.

Recht positiv fiel der Bericht von Schatzmeister Gerd Krämer aus, der vor allem das Geschäft mit den Altkleidern einen „großen Wirtschaftsfaktor“ nannte. „Im Vordergrund aber stehen die humanitären Dienste, und nicht die Finanzen“, sagte Krämer. Mit 1400 Fördermitgliedern und 140 Ehrenamtlichen ist Lüdinghausen-Seppenrade der größte Ortsverein im Kreis Coesfeld. Da seitens des Kreises keine Beanstandungen in der Kassenführung vorlagen, fiel die Entlastung des Vorstands einstimmig aus.

Von Michael Beer

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 27.11.2014

30. November 2014 12:29 Uhr. Alter: 4 Jahre