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DRK braucht Unterstützung durch Spenden und Mitgliedsbeiträge:

„Erste Hilfe“ für das Rote Kreuz

Senden

 

Julia Mühlenkamp und Frank Spiekermann werden in den kommenden sechs Wochen in der ganzen Gemeinde für das DRK Senden Klinken putzen. Ziel ist es, neue Mitglieder zu gewinnen und durch deren Beiträge die Arbeit auf festere Füße zu stellen.

Mitgliederschwund ist im Zuge des demografischen Wandels für viele Vereine, Verbände und Chöre ein Problem. Das gilt auch für das DRK Senden. Der Ortsverein beklagt rückläufige Mitgliederzahlen. Von 2012 bis heute ist die Zahl der Aktiven und Förderer von rund 900 auf etwa 800 zurückgegangen. Tendenz: weiter fallend. Zeit für den DRK-Kreisverband und Ortsverein zu handeln. Um neue Fördermitglieder zu gewinnen, hat der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes ein Projekt ins Leben gerufen – beim DRK-Senden greift es zuerst: Ab kommender Woche werden zwei Rotkreuz-Mitglieder in der Gemeinde Senden von Tür zu Tür gehen.

„Es ist der richtige Zeitpunkt darauf hinzuweisen, dass sich unsere Arbeit nicht eigen finanziert. Wir sind auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen“, betonte Bürgermeister Alfred Holz, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Im Zuge rückläufiger Zahlen durch Sterbefälle oder Umzüge sei es elementar wichtig, dass sich die Bürger der Gemeinde Senden entscheiden, den Ortsverein zu unterstützen.

Julia Mühlenkamp aus Rosendahl und Frank Spiekermann aus Dülmen sind die Werber, die ab Montag für die nächsten sechs Wochen durch Senden, Bösensell und Ottmarsbocholt ziehen, um neue Mitglieder an das DRK zu binden. Alle Haushalte, rund 8000, sollen angesprochen werden.

„Wir gehen erstmalig mit eigenen Mitglieder von Tür zu Tür“, so Christoph Schlütermann, Vorstand DRK-Kreisverband. Er versicherte einen sensiblen und professionellen Umgang mit den Menschen der Gemeinde. „Es handelt sich nicht um eine Werbekolonne. Wir wollen die Mitbürger nicht überfordern“, teilte Schlütermann mit.

Die 29-jährige Julia Mühlenkamp ist seit März 2014 Mitglied. „Das Rote Kreuz hat bei uns Familientradition“, erläuterte sie. „Schon mein Vater war beim DRK.“ Die Einrichtung biete eine gute Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren, und Menschen zu unterstützen. Man könne beim Roten Kreuz viel bewegen, so Mühlenkamp.

Frank Spiekermann ist seit 14 Jahren Kreisvorsitzender des Schützenkreises Coesfeld-Borken. Der 53-Jährige betreut rund 1000 Mitglieder. Seine Tätigkeit ist ehrenamtlich. Der Bezug zum DRK kam durch große Veranstaltungen des Schützenkreises zustande. „Das Rote Kreuz hat uns immer unterstützt und geholfen. Ich möchte etwas zurück geben, und mich für das Gemeinschaftswohl engagieren“, unterstrich Spiekermann.

Mit dem Jugendrotkreuz, der Blutspende, dem Ferienhilfswerk, Sanitätsdiensten, Einsatzleistungen im Katastrophenfall, Essen auf Rädern, Fahrdiensten für Kranke und behinderte Menschen sowie der Trägerschaft für drei Sendener Kindergärten obliegt dem Ortsverein eine Vielfalt ehrenamtlicher Aufgaben. „Damit diese Arbeit auch weiterhin gelingt, benötigen wir finanzielle Unterstützung“, sagte Schlütermann. „Jeder Betrag hilft.“

Barspenden sind bei der Werbeaktion nicht möglich, nur ein Einzug per Lastschriftverfahren.

Von Daniela Reichert

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 19.11.2014

20. November 2014 19:41 Uhr. Alter: 3 Jahre