Sie sind hier:  » 

Kampf gegen Ebola

Buldernerin hilft in Liberia

Inga Hennig-Finke ist für das DRK im Einsatz gegen Ebola.

Buldern

Inga Hennig-Finke, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege, fliegt nach Liberia, wo sie für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kampf gegen Ebola im Einsatz ist.

 


  

Einen humanitären, internationalen Einsatz strebt die engagierte junge Frau, die Mitglied der ehrenamtlichen Einsatzstaffel des DRK-Landesverbandes ist und zurzeit ein Studium Public Health (öffentliches Gesundheitswesen) in Düsseldorf absolviert, schon lange an. Nun steht also ihr erster internationaler Einsatz bevor.

Sie hat sich eingehend mit dem Thema Ebola beschäftigt. Im Oktober nahm sie an einer zweitägigen Schulung für Ebola-Helfer teil, in der die medizinischen Helfer auch die persönlichen Schutzmaßnahmen wie An- und Ablegen der Schutzanzüge trainierten. Wichtig werde es sein, nie fahrlässig bei den persönlichen Schutzmaßnahmen zu werden, sagt die Buldernerin nachdenklich.

Vier Wochen wird ihr Einsatz dauern, länger dürfen die Helfer nicht im Einsatz sein - zu anstrengend ist die Arbeit. Ist sie Anfang Dezember wieder in Deutschland, kehrt sie erst nach einer Ruhezeit in ihren Alltag zurück. Neben der gesundheitlichen ist auch eine psychologische Nachbetreuung der Helfer vorgesehen.

Für die engagierte Krankenschwester ist wichtig, dass ihr persönlicher Einsatz in ein breites Hilfsprogramm eingebettet werden kann. Für den Kampf gegen Ebola werde viel Personal benötigt, sagt sie, verweist auf die vergleichsweise kurze Einsatzdauer von vier Wochen.

Außerdem dürften die Helfer nur paarweise zu den Patienten. So wünscht sich die Buldernerin, dass sich weitere freiwillige Helfer für den Einsatz in Liberia melden oder mit Spenden die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes gegen Ebola unterstützen.

Von Claudia Marcy

Pressebericht aus der Dülmener Zeitung vom 06.11.2014

9. November 2014 17:26 Uhr. Alter: 4 Jahre