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Offizielle Einweihung der Rettungswache

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 13.05.2014

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Moderne Technik - günstige Lage.

Sie ist längst in Betrieb – nun wurde sie auch offiziell eingeweiht: die neue Rettungswache an der Ottmarsbocholter Straße. Sie leistet einen Beitrag, um auf die neuen Herausforderungen für die Einsatzkräfte zu reagieren.

„Es geht nicht um die Segnung von Türen oder Steinen, sondern um die Segnung von Menschen“, betonte Pastor Klemens Schneider von der Kirchengemeinde St. Laurentius während der Einweihungsfeier der neuen Rettungswache am gestrigen Dienstag. „Die größte Gabe der hier Tätigen ist die Bereitschaft, in Notsituationen für andere da zu sein“, ergänzte sein Amtskollege Pfarrer Stefan Benecke von der evangelischen Kirchengemeinde am Beispiel des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter.

„Als ich am 18. Juni des vergangenen Jahres zur Grundsteinlegung hier war, hätte ich nicht gedacht, dass die Wache zum Ende des Jahres fertig wird“, gab Landrat Konrad Püning zu. Doch es hat geklappt: Am 20. Dezember 2013 war das Gebäude an den Kreis übergeben worden, am 1. Februar 2014 wurde die neue Wache in Betrieb genommen.

„Ich bin stolz, dass wir das ambitionierte Ziel einhalten konnten“, bekannte Torben Hemsing, Juniorchef des Generalunternehmers Hemsing Bau, als er den symbolischen Schlüssel für die Wache an Landrat Konrad Püning, DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann und Rettungsdienstleiter Michael Hofmann überreichte.

Bürgermeister Alfred Holz stellte heraus, dass mit der neuen Rettungswache ein wichtiges Stück Infrastruktur an einsatztaktisch günstiger Stelle fertiggestellt worden ist. Als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Senden freute es sich darüber, dass im selben Atemzug eine neue Fahrzeughalle für die Sendener Fahrzeuge entstanden ist, die bisher an drei verschiedenen Standorten verteilt waren. „Da der Rettungswagen des Ortsvereins auch zur Spitzenabdeckung im Kreis eingesetzt wird, profitieren beide Seiten vom gemeinsamen Standort“, so Holz. „Wenn wir den Ehrenamtlichen keine ansprechenden Voraussetzungen bieten, wird es immer schwieriger, Freiwillige zu finden“, ergänzte er.

Christoph Schlütermann bedankte sich beim Kreis Coesfeld und der Gemeinde Senden für die ständige Unterstützung. „Die Notfallrettung steht vor großen Herausforderungen“, so der Kreisvorstand. Mit der neuen Wache sei man bei deren Bewältigung einen großen Schritt weiter.

Besonderer Dank von Rettungsdienstleiter Michael Hofmann ging an die Ehrenamtlichen der DRK-Ortsvereine Buldern und Senden, die die Bewirtung und andere Aufgaben übernommen hatten.

 

„Die Notfallrettung steht vor großen Herausforderungen.”

Christoph Schlütermann

16. Mai 2014 00:31 Uhr. Alter: 4 Jahre