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Dr. Janning auf Stippvisite in der Kreis-Geschäftsstelle / Festvortrag zum Engagement in Coesfeld

Pressebericht aus der Allgemeinen Zeitung vom 18.03.2014

Kreis Coesfeld
 

DRK-Präsident: Perspektiven fürs Ehrenamt.

Mit für manche überraschenden Erkenntnissen zum Ehrenamt wartete Dr. Hermann Janning (Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) bei seiner Stippvisite in Coesfeld auf. Entgegen landläufiger Meinung habe die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement in den letzten Jahren vor allem im ländlichen Raum zugenommen, erklärte er beim Festvortrag anlässlich des Stadtempfangs mit Ehrenamtspreisverleihung in Coesfeld. Beim Besuch des DRK-Kreisverbandes lobte er die stabile Mitgliederzahl.

Die Zukunft liege im „effektiven Zusammenwirken haupt- und ehrenamtlicher Kräfte“. Die Qualität des gesellschaftlichen Zusammenlebens hänge entscheidend von der ehrenamtlichen Bereitschaft ab, wie auch Landrat Püning übereinstimmend festhielt.

Sowohl beim DRK als auch beim Stadtempfang forderte Präsident Janning ein Umdenken, wenn man langfristig neue freiwillige Helfer gewinnen wolle. „Wir müssen uns dabei deutlich mehr gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund öffnen“, unterstrich er. „Und wir müssen eine neue Ansprache für Jugendliche finden“, zeigte er einen weiteren Punkt auf, um künftig noch genügend ehrenamtlich Engagierte begeistern zu können. „Jugendliche sind eher bereit, an einzelnen Aktionen oder Projekten mitzuarbeiten, als sich langfristig zu binden“, zeigte er ein Ergebnis der jüngsten Freiwilligenstudie zum Thema auf. Setzen sollte man zudem auf die Generation 60plus, die besonders motiviert sei, sich fürs Gemeinwohl unentgeltlich einzubringen. Noch erhebliches Potenzial liege zudem bei der weiblichen Bevölkerung, deren ehrenamtlicher Anteil inzwischen glücklicherweise immer mehr zunehme.

Von Allgemeine Zeitung

21. März 2014 18:50 Uhr. Alter: 4 Jahre