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Neuer Rettungswagen für die Lüdinghauser DRK-Wache

Generationswechsel vollzogen

Lüdinghausen

 

Auch das Team der Lüdinghauser DRK-Rettungswache erhielt ein Weihnachtsgeschenk: Der Kreis Coesfeld stellte jetzt einen neuen Rettungswagen zur Verfügung.

Patricia Beck, stellvertretende Präsidentin des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, stattete der Rettungswache Lüdinghausen am Morgen des Heiligen Abends einen kurzen Besuch ab, um sich bei den Rettungskräften für die in 2014 geleistete Arbeit zu bedanken. Begleitet wurde sie dabei von Christoph Schlütermann, dem hauptamtlichen Vorstand des DRK-Kreisverbandes, und Michael Hofmann, Leiter des Rettungsdienstes.

Just zum dem Zeitpunkt als die drei Offiziellen des Kreisverbandes eintrafen, wurden die Rettungskräfte zu einem Einsatz gerufen. „So etwas ist die Regel“, meinte Christoph Schlütermann. Wie auch seine Begleitung hatte auch er genügend Zeit mitgebracht, um auf das Ende des Einsatzes zu warten und sich dann noch für eine kurze Zeit mit den Rettungskräften zusammenzusetzen.

Schon bis Ende September mussten die Kräfte der Rettungswache Lüdinghausen in den Bereichen Lüdinghausen, Ascheberg, Senden und Olfen mit dem Rettungstransportwagen (RTW) rund 1800 Einsätze fahren und hatten dabei circa 45 000 Kilometer zurückgelegt. Dabei waren pro Schicht tagsüber fünf Rettungskräfte im Einsatz, nachts standen ständig drei Kräfte zur Verfügung. Da Lüdinghausen neben Coesfeld und Nottuln eine von drei Lehrrettungswachen ist, kamen auch jeweils zwei Auszubildende hinzu.

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk hatte die Lüdinghauser Rettungswache schon vorab bekommen. Der Kreis Coesfeld hat sie mit einem neuen Rettungstransportwagen ausgestattet. Wie Michael Hofmann und Christoph Schlütermann berichteten, ist mit dem neuen Fahrzeug mit Blick auf die Arbeitsergonomie und die Sicherheit ein kompletter Generationswechsel vollzogen worden. Schon die äußere farbliche Gestaltung des neuen Fahrzeugs mit ihrer auffallenden Lackierung und zusätzlichen Warneinrichtungen soll die Gefahr für die Einsatzkräfte deutlich minimieren. Die Ausrüstung des Fahrzeugs mit einer vollautomatischen Trage erleichterte den Kräften vor Ort ihre Arbeit. Auch die bei den Einsätzen einzusetzenden technischen Mittel wie Defibrillatoren, Atmungsgeräte und Funktechnik gehören der neuesten Generation an. „Wir sind dem Kreis Coesfeld als Träger des Rettungsdienstes dankbar, dass er diesen Generationswechsel mit vollzogen hat“, so die Führungsriege des DRK.

Von Reinhard Tumbrink

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 29.12.2014

30. Dezember 2014 17:46 Uhr. Alter: 3 Jahre