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Großer DRK-Tag in Senden

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 12.08.2014

Senden
 

Helfen aus Leidenschaft.

Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens stellt sich der DRK-Ortsverein Senden am 7. September mit einer umfangreichen Präsentation vor. Parallel dazu lädt die neue Rettungswache zu einem Tag der offenen Tür ein.

Gerichtslinde und Ritterkragen sind die Symbole des Sendener Wappens. Doch am 7. September (Sonntag) steht die Gemeinde unter einem anderen Zeichen: dem Roten Kreuz. Denn an diesem Tag präsentiert sich der DRK-Ortsverein anlässlich seines 50-jährigen Bestehens mit Informationsständen, Vorführungen und Fahrzeugen auf der Münsterstraße, der Eintrachtstraße und auf dem Vorplatz des Rathauses. Parallel dazu lädt die DRK-Rettungswache an der Ottmarsbocholter Straße zu einem Tag der offenen Tür mit Führungen ein.

„Seit dem 1. Februar läuft die neue Wache auf Volllast. Seither hatten wir schon über 500 Einsätze. Allein diese Zahl zeigt, wie wichtig die Einrichtung für die Daseinsfürsorge ist“, sagt DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann. Ganz wesentliche Verbesserungen seien durch die Modernisierung zweier Bereiche realisiert worden, ergänzt Rettungsassistent Peter Alsbach: Dank einer moderner Desinfektionsanlage können Fahrzeuge und Material nach Einsätzen keimfrei gemacht werden. „Vor allem geht es aber um den Faktor Zeit – jede Minute zählt. Dank unserer neuen Alarmtechnik konnte die Ausrückzeit weiter verkürzt werden“, weiß Alsbach aus eigener Erfahrung. Ferner sei durch den neuen Standort und die eigens installierte Ampelanlage die Anbindung an das überörtliche Straßennetz verbessert worden.

Doch nicht nur die hauptberuflichen Rettungsassistenten sind schnell und zuverlässig zur Stelle, wenn ihre Hilfe gebraucht wird. Dasselbe gilt für die 35 ehrenamtlich Aktiven des DRK-Ortsvereins, die sich und ihre Arbeit am 7. September ebenfalls vorstellen. Unterstützt werden sie durch Helfer der anderen Züge der Einsatzeinheit Süd: Lüdinghausen, Nordkirchen, Ascheberg, Herbern und Olfen. „Im Rahmen unserer Auftaktveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen möchten wir unseren 912 Mitgliedern und der Öffentlichkeit insgesamt vorstellen, was vom DRK geleistet wird“, sagt Ortsvereinsvorsitzender Alfred Holz. Und das soll ganz praktisch und anschaulich gestaltet werden: „Es sind mehrere Show-Übungen geplant. Wir wollen zum Beispiel zeigen, wie man einen Radfahrer nach einem Unfall versorgt, wie man einen Druckverband anlegt oder einem gestürzten Motorradfahrer den Helm abnimmt“, berichtet Rotkreuzleiterin Melanie Göcke. „Auf einem Parcours möchten wir zeigen, wie schwer es für Rollstuhlfahrer ist, Hindernisse zu überwinden.“

Für die kleinen Gäste bietet das Jugendrotkreuz eine Hüpfburg und Kinderschminken an. Auch ein Malwettbewerb ist geplant. Ferner stellen sich die DRK-Kindergärten und das DRK-Ferienwerk vor. Im DRK-Haus an der Eintrachtstraße gibt es Kaffee und Kuchen. Für warme Verpflegung sorgt das DRK Nordkirchen mit einer Gulaschkanone.

Das DRK ist in der Gemeinde Senden vielfältig präsent und aus dem Lebensalltag nicht mehr wegzudenken.

Der Kreisverband betreibt die seit einem Jahrzehnt rund um die Uhr besetzte Rettungswache, die Anfang des Jahres ihr hochmodernes neues Quartier an der Ottmarsbocholter Straße bezogen hat.

Der Ortsverein ist Träger dreier Kindergärten und einer Ferienfreizeit, unterstützt den Blutspendedienst, übernimmt bei zahlreichen Veranstaltungen den Sanitätsdienst, organisiert seit Jahrzehnten einen stets gut besuchten Seniorennachmittag, bietet Erste-Hilfe-Kurse, Seniorengymnastik, Essen auf Rädern und einen Hilfsmittelverleihdienst an.

Von Sigmar Syffus

16. August 2014 14:32 Uhr. Alter: 3 Jahre