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Heute vor 20 Jahren eröffnete der DRK-Ortsverein seinen ersten Kindergarten

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 07.08.2014

Lüdinghausen
 

DRK hilft Eltern „aus der Patsche”.

Wieder sind die Kindergartenplätze in der Steverstadt knapp und wieder springt das DRK ein. Vor 20 Jahren wurde aus dem Vereinsheim des SC Union eine Kita, heute sorgen die roten „Module“ für mehr Betreuungsplätze. Heute vor 20 Jahren eröffnete das DRK seinen ersten Kindergarten.

Wie sich die Zeiten ähneln. Vor 20 Jahren waren die Kindergartenplätze knapp. Aus dem ehemaligen Vereinsheim des SC Union und der darüber befindlichen Wohnung am Feldbrand entstand ein Kindergarten mit 45 Plätzen. Vor einer Woche wurde die „Rote Villa“, ein Modul als Nebenstelle des Kindergartens Stadtfeld eröffnet.

In beiden Fällen sprang das DRK ein, um den Eltern, deren Kinder sonst „auf der Straße“ stünden, aus der Patsche zu helfen. Der Kindergarten am Feldbrand war gleichzeitig auch der erste Lüdinghauser Kindergarten, den das DRK übernahm. Heute vor 20 Jahren wurde die Einrichtung eröffnet.

Aus einem Vereinsheim einen Kindergarten zu machen, war schon ziemlich gewagt und verlangte damals den Planern der Stadt alles ab. Das Büro wurde im Technikraum untergebracht, die ehemalige Garage verwandelte sich in einen Sanitärbereich. Da sich die Einrichtung über zwei Etagen erstreckte, konnten in der zweiten Gruppe nur 20 Kinder betreut werden. Monika Westermann übernahm damals die Leitung dieser Einrichtung, die auch durch das schöne Außengelände einen besonderen Charme besaß.

„Wir haben uns damals schnell entschlossen, den ersten Kindergarten zu übernehmen. Es war der dritte DRK-Kindergarten im Kreis“, erinnert sich Dr. Wilma Beuers, die seit 40 Jahren dem DRK-Vorstand angehört. Bürgermeister Richard Borgmann war damals Vorsitzender. „Er hat schnell die Initiative zur Gründung des Kindergartens ergriffen“, so Beuers. Im Vorstand sei das neue Betätigungsfeld begrüßt worden, und mit Karlheinz Molkenthin hatte man auch jemanden, der sich in diese neue Aufgabe hineinkniete.

Vor fünf Jahren erfolgte der Ortswechsel: Die Kita zog zum Paterkamp – quasi den Kindern hinterher. Mittlerweile betreibt der DRK-Ortsverein Lüdinghausen-Seppenrade im Paterkamp, im Rott, im Stadtfeld und in Seppenrade am Spiekerkamp insgesamt vier Kitas. 257 Kinder werden im neuen Kindergartenjahr von einem 50-köpfigen Mitarbeiter-Team betreut. Der Ortsverein ist quasi zum mittelständischen Arbeitgeber aufgestiegen. Das DRK betreut mittlerweile 29 Prozent aller Kita-Plätze in Lüdinghausen. Und diese Entwicklung wird noch fortgesetzt, denn der geplante Kindergarten Höckenkamp, der in zwei Jahren eröffnet wird, befindet sich dann ebenfalls in Trägerschaft des DRK.

Von Werner Storksberger

9. August 2014 17:09 Uhr. Alter: 3 Jahre