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Neue Kindertageseinrichtung

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 01.08.2014

Lüdinghausen
 

„Rote Villa” statt Notlösung.

Die „Rote Villa“ wurde am Freitag ihrer Bestimmung übergeben: 30 Kindern bietet die Einrichtung als „Nebenstelle“ des DRK-Kindergartens Stadtfeld Platz. Zehn Plätze sind derzeit übrigens noch zu vergeben. In zwei Jahren wird die Villa vom Kindergarten im Baugebiet Höckenkamp abgelöst.

„Container“ war gestern – heute ist es die „Rote Villa“. Die Rede ist von dem „Modul“ an der Von-Stauffenberg-Allee, in dem seit gestern 30 Kinder betreut werden können. Die neue Kindertagesstätte hat als „Zweigstelle“ des Kindergartens Stadtfeld ihre Pforten geöffnet. Eltern, Erzieherinnen, Kinder und Offizielle freuen sich, dass der vorübergehende Engpass an Kindertagartenplätze behoben wurde. „Und von einer Notlösung kann man hier wirklich nicht sprechen“, waren sich gestern DRK-Vorsitzender Jo Weiand und die zuständige Dezernentin der Stadt Lüdinghausen, Christine Karasch, gestern einig.

„Es gibt im Vergleich zu anderen Tageseinrichtungen keinerlei Abstriche oder Kompromisse. Da macht das Jugendamt keine Ausnahme“, unterstrich Karasch gestern den hohen Standard, der in der „Roten Villa“ herrscht. Drei Gruppen werden vom Erzieherinnen-Team betreut: Petra Gärtner, Nadine Wiedermann, Ronja Pintz, Luzie Unewisse, Sabine Fabry, Anika Kummer, Heike Grünloh und Christina Claaßen kümmern sich um das Wohl der Kleinen. Leiterin der Einrichtung ist Catarina Ferreira Schulz, wobei Christina Claaßen für die Pädagogik in der „Roten Villa“ zuständig ist.

Als am Freitagmorgen im Rahmen einer kleinen Feier die neuen Räume ihrer Bestimmung übergeben wurden, dankte DRK-Vorsitzender Jo Weiand allen Beteiligten – insbesondere dem neuen Mitarbeiterinnen-Team für die geleistete Arbeit. Er bedauerte, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden sei, hier wäre eine Notlösung entstanden.

„Wir waren in den letzten Wochen eher Möbelschlepper als Erzieherinnen“, umschrieb Catarina Ferreira Schulz die Rolle des Teams in den Tagen vor der Eröffnung. Ihr Dank galt daher besonders Hausmeister Heinz Höhne. Im Gespräch mit den WN unterstrich die Einrichtungsleiterin, dass der Kindergarten eine Einheit sei, auch wenn die beiden Standorte getrennt seien. Es werde gruppenübergreifend gearbeitet.

Die „Rote Villa“ wird maximal zwei Jahre genutzt. Spätestens zu Beginn des Kindergartenjahres 2016/17 soll im Bereich des neuen Wohngebietes Höckenkamp-Süd der neue Kindergarten mit vier Gruppen eröffnet werden. Er löst dann die „Rote Villa“ ab. Träger bleibt dort der DRK-Ortsverein Lüdinghausen-Seppenrade. Auch der neue Kindergarten im Bereich des Wohngebietes Alter Sportplatz (Seppenrade) soll 2016/17 in Betrieb gehen, erläuterte Christine Karasch im Gespräch mit den WN. In Seppenrade wird die Awo den Betrieb übernehmen. Für beide Einrichtungen wird die Ausschreibung eines Investors derzeit vorbereitet.

Von Werner Storksberger

3. August 2014 18:36 Uhr. Alter: 4 Jahre