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DRK auf Altkleidersammlung

Pressebericht aus der Dülmener Zeitung vom 23.09.2013

Dülmen
 

Unterwegs im Morgengrauen.

Aufmerksam geht der Blick von Karlheinz und Susanne Alfs von einer Straßenseite zur anderen. „Manchmal sind die Säcke mit den Altkleidern so versteckt, dass man sie schon mal übersieht“, berichtet der Dülmener. „Halt, halt!“, ruft er dann plötzlich von der Beifahrerseite aus. „Da ist einer.“ Schnell springt er nach draußen, packt sich den Beutel und wirft ihn hinten in den Laderaum. „Ich glaube, da waren Steine drin“, scherzt der DRK-Gemeinschaftsleiter. Bis zu 20 Kilogramm könne ein Sack schon mal wiegen, berichtet er.

Die Sonnenstrahlen haben noch ihre Mühe, durch die dichte Nebeldecke zu kommen, als sich die Frauen und Männer vom DRK Dülmen in den frühen Morgenstunden an der August-Schlüter-Straße versammeln. Bevor die große Straßensammlung starten kann, bekommt jedes Team einen Bezirk zugewiesen. Mit insgesamt drei Transportern, die vom Autohaus Heger, Farben Lohmann und Löwen Centrum Dülmen gestellt wurden, machen sich die 19 Frauen und Männer auf den Weg, um Kleidung, Wäsche, Schuhe und sonstige Textilien einzusammeln.

Das Ehepaar Alfs ist ein eingespieltes Team und schon lange aktiv für das DRK: „Wir sind schon seit Urzeiten dabei“, sagt Susanne Alfs. Die Aufgabenteilung ist klar: Susanne fährt, und ihr Mann sammelt die Säcke an der Straße ein. Nicht überall werden sie fündig. „Früher waren es mehr Säcke“, erinnert sich die Dülmenerin.

Nicht alle Anwohner schaffen es, die Pakete rechtzeitig bis 8.30 Uhr vor die Haustür zu stellen: „Da kommt es schon mal vor, dass die Leute uns anrufen und wir extra noch einmal raus fahren. Oder sie drücken uns die Beutel direkt in die Hand“, berichtet Susanne Alfs.

So auch das Ehepaar Tüns, das mit vollen Kleidersäcken vor der Tür wartet: „Wir haben so viel Klamotten, da sind uns die Tüten ausgegangen“, bedauert Doris Tüns. „Kein Problem. Wir bringen Ihnen neue vorbei“, antwortet der DRK-Gemeinschaftsleiter. Auch das gehört zum Service des Roten Kreuzes.

Nach gut einer eineinhalb Stunden geht es mit der ersten Fuhre zurück zur Zentrale. Bereits am Freitag wurden die Altkleidercontainer in ganz Dülmen ausgeleert: „Da kamen ungefähr sieben Tonnen zusammen“, schätzt Karlheinz Alfs. Am Ende der Straßensammlung kommen noch einmal fünf Tonnen Altkleider hinzu.

Von Matthäus Klemke

25. September 2013 17:51 Uhr. Alter: 4 Jahre