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Kleidersammlung

Pressebericht aus der Dülmener Zeitung vom 18.09.2013

Dülmen
 

150 Helfer im Einsatz.

„Wir wollen den Menschen durch die Kleidung helfen“, betont Michael Weber vom DRK-Kreisverband Coesfeld. Karlheinz Alfs, Bereitschaftsleiter und Ansprechpartner des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Dülmen, nickt zustimmend. „Und jeder kann mithelfen, wir werden niemandem sagen, er dürfe nicht.“

Helfen, das tun diesen Samstag rund 150 ehrenamtliche Einsatzkräfte im Kreis Coesfeld, wenn die große Altkleidersammlung ansteht, die zweimal im Jahr stattfindet. Von 8.30 bis 15 Uhr werden die Helfer mit rund 40 Autos unterwegs sein, um in jeder Straße des Kreises Altkleidersäcke zu sammeln.

Diese können alle, die Kleidung etc. zum Spenden haben, am Samstag vor 8.30 Uhr gut sichtbar an die Straße stellen, von wo aus die Helfer sie einsammeln.

Anwohner der Bauernschaften werden gebeten, die Kleidersäcke sichtbar an die Fahrstraßen zu stellen. „Jeden einzelnen Bauernhof und kleinen Feldweg können wir nicht abfahren, das würde dann doch zu viel werden“, erklärt Michael Weber.

Bei besonders großen Mengen wird gebeten, sich telefonisch unter 02541/ 19219 beim DRK Kreisverband zu melden, damit ein Extrafahrzeug die Spenden abholen kann.

Rund 35 Tonnen Kleidung und Stoffe kommen bei so einer Aktion zusammen. „45 Prozent sind zwar zum Tragen unbrauchbar, aber dieser Teil wird anderweitig genutzt. Beispielsweise als Füllstoffe in Sitzgarnituren, als synthetische Garne oder als Fernwärme durch Verbrennung. Mit Spielzeug können wir allerdings nichts anfangen, das kann besser bei anderen Caritasverbänden gespendet werden“, bitten Karlheinz Alfs und Michael Weber.

Pro Jahr sammelt das Deutsche Rote Kreuz rund 600 Tonnen an Kleiderspenden, zusammengesetzt aus den beiden großen Altkleidersammlungen im Frühjahr und im Herbst und aus den DRK-Altkleidercontainern, die an vielen Stellen zu finden und immer zugänglich sind. „Außerdem können die Leute sich natürlich das ganze Jahr über telefonisch melden, wenn sie größere Mengen haben oder Probleme, zum Container zu kommen“.

Von Julia Twiehoff

20. September 2013 12:39 Uhr. Alter: 5 Jahre