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Glückwünsche und Lob zum Jubiläum des DRK-Buldern

Pressebericht aus der Dülmener Zeitung vom 15.09.2013

Buldern
 

Ein Fest für das Ehrenamt.

Auch wenn das Rote Kreuz in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert, dieser Abend gehörte dem Ortsverband Buldern des Deutschen Roten Kreuzes. Das DRK Buldern hatte zum Festkommers anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Ortsverbandes in die Mehrzweckhalle eingeladen und konnte eine Vielzahl an Gästen begrüßen.

Vertreter aus Politik und Verwaltung, den übergeordneten Verbänden des DRK, andere Ortsvereine und weitere Hilfsorganisationen reiten sich ebenso in die Reihe der Gratulanten ein wie die Vereine aus Buldern und Hiddingsel.

Unter den Gästen war mit Karl Kranz auch ein Gründungsmitglied zugegen, ebenso Marianne Riegel, die Frau des verstorbenen Gründungsmitgliedes Adolf Riegel.

„Wenn man abends am DRK-Heim vorbeifährt, brennt dort eigentlich immer Licht und man weiß, dass einige Aktive wieder etwas tun“, sagte Dr. Martin Olbrich, Vorsitzender des Ortsverbandes.

Olbrich ging auf die Entwicklung des Ortsvereines ein und zählte einige große Einsätze auf, unter anderem die beiden Hochwasser in Buldern. „Wenn der Pieper geht, dann fragen wir nicht, wer zuständig ist, sondern wir helfen“, sprach Olbrich den aktiven Helfern ein großes Lob aus.

In den Grußworten gab es viel Lob und Anerkennung für die Arbeit des Ortsvereins. „Sie haben ein Fest auf die Beine gestellt nach dem Motto ;Wir sind für euch alle da‘“, sagte Bürgermeisterin Lisa Stremlau. Bulderns Ortsvorsteher Hans Twiehoff wandelte ein Zitat von John F. Kennedy um: „Das DRK fragt nicht, was Buldern für den Ortsverein tun kann, das DRK fragt, was es für Buldern tun kann.“ Hiddingsels Ortsvorsteher Dr. Bernd Diekmann befand, dass das Herz in Hiddingsel für das DRK schlägt. „Hier sind Personen am Werk, die Ausstrahlung haben und Vorbild sind“, so Diekmann.

Für Ludger Gödde, Präsident des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, ist das DRK Buldern aus dem Kreis nicht wegzudenken. „Die Kameraden wissen die Küche des DRK Buldern zu schätzen.“ MdB Karl Schiewerling unterstrich die Bedeutung des Ehrenamtes und Andre Stinka sah beim DRK Buldern einen Beitrag für den guten Namen des Roten Kreuzes.

In seinem Festvortrag ging Ludger Jutkeit, Vorstand des DRK-Landesverbandes, auf die Entwicklung des Roten Kreuzes ein und sprach dabei auch aktuelle Probleme an. „Die Zahl der aktiven Mitglieder geht nicht zurück, aber es werden immer weniger Fördermitglieder.“ Dem Ortsverein Buldern attestierte er eine „hohe Professionalität“ und lobte besonders die „Helfer vor Ort“: „Das ist eine fantastische Leistung hier in Buldern und ich würde mir wünschen, dass dies in allen Orten angeboten wird“, sagte Jutkeit.

Eine Überraschung hatte Kreisbrandmeister Donald Niehues dabei. Er überreichte Dr. Martin Olbrich und Zugführer Dirk Hoffmann die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes. „Wenn wir anrufen, heißt das Arbeit für das DRK. Ich kann mich nicht erinnern, dass ihr einmal abgesagt habt“, so Niehues. „Gäbe es den Ortsverein Buldern nicht, dann müsste man ihn ganz schnell gründen.“

Für heitere Momente sorgte die Theatergruppe der kfd Buldern, unter anderem mit den „drei Tenören“, die ihren Auftritt sogar kostenlos absolvierten. Für weitere musikalische Akzente sorgte der Voices-Chor aus Hiddingsel. Die Lieder standen unter dem Motto Freunde. Zum Abschluss hatten sie mit „Sani“ noch ein besonderes Stück auf Lager.

Von Patrick Hülsheger

17. September 2013 12:06 Uhr. Alter: 5 Jahre