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Notfälle für die Besucher simuliert

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 06.10.2013

Lüdinghausen
 

DRK-Jubiläum: Neues Kommandofahrzeug geweiht / Gruppierungen stellen sich vor.

„Aus Liebe zum Menschen – diesen Leitspruch des DRK-Ortsvereins zu seinem 125-jährigen Bestehen am Samstag griff Pfarrer Stephan Kreutz bei der Segnung des neuen Kommandofahrzeugs des DRK auf. „Sie stehen an der Seite von Menschen, die in Not sind und Hilfe benötigen. Um diesen Menschen zu helfen, brauchen sie nicht nur zwei gesunde Beine, sondern vier Räder und einen Motor. Leider hat es schon viele schwere Unfälle in diesem Jahr in Lüdinghausen gegeben“, sagte Kreutz, der zusammen mit Pfarrer Benedikt Elshoff das neue Fahrzeug einsegnete.

„Da wir keine öffentlichen Mittel für dieses Fahrzeug erhalten haben, mussten wir es selbst finanzieren, was uns ohne die vielen großzügigen Spenden aus der Bevölkerung bestimmt nicht gelungen wäre“, dankte der DRK-Vorsitzende Jo Weiand allen Spendern und überreichte den Schlüssel an Christian Boländer.

Martin Hegemann führte anschließend durch das bunte Programm des Tages, an dem viele Gruppierungen des DRK-Ortsvereins teilnahmen. „Unsere Türen stehen ihnen alle offen. Wir beim DRK wollen präsenter und öffentlicher werden“, sagte Hegemann, der ebenso wie der Vorstand von der großen Zahl der Besucher am Nachmittag überrascht war.

Die Kinder aus den vier DRK-Tagesstätten tanzten, sangen und trommelten mit viel Spaß im Kapitelsaal der Burg. Unter dem Motto „Gymnastik zu machen, ist heute in, das erspart uns den Doktor und die Medizin“ ließen es die Frauen und Männer der Seniorengruppen aus Lüdinghausen und Seppenrade bei ihren Darbietungen ein wenig ruhiger angehen.

Im Innenhof standen der Ballonclown und der Schminktisch bei den vielen kleinen Besuchern besonders in Mittelpunkt. Das Jugendrotkreuz lud die Besucher ein, bei der Notfalldarstellung und -versorgung der täuschend echt angemalten Mimen tatkräftig mitzumachen und ihre Kenntnisse, zum Beispiel über die stabile Seitenlage, aufzufrischen. Die Aktivengruppe präsentierte ihre technische Ausrüstung, zu der neben den Fahrzeugen unter anderem auch ein Defibrillator zählt, dessen Einsatz auf ein großes Interesse stieß. Da auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, kam nie Langeweile auf bei der großen Geburtstagsfeier.

Von Michael Beer

7. Oktober 2013 11:00 Uhr. Alter: 5 Jahre