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Über 100 000 Mal Blut abgenommen

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 02.10.2013

Lüdinghausen / Seppenrade
 

Blutspendedienst startete 1957 / Kleiderkammer und DRK-Kindergärten.

Die Aufgaben und Angebote des DRK in Lüdinghausen haben sich im Laufe der 125 Jahre über den eigentlichen Rettungs- und Sanitätsdienst und die Kurse im Bereich Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen hinweg vielseitig verändert und erweitert.

Der Blutspendedienst ist mittlerweile zu einem weiteren Herzstück des DRK geworden. Seit dem ersten Blutspendetermin 1957 in der Stadt wurden bis Mitte 2013 in Lüdinghausen rund 62 000 und in Seppenrade 41 000 Blutspenden registriert. Mit diesen stolzen Zahlen liegt der Ortsverein weit über dem Bundesdurchschnitt.

Die von Elsa Tenvorde ins Leben gerufene Kleiderkammer im Untergeschoss des St.-Marien-Hospitals ist zu einer wichtigen Anlaufstelle für Bedürftige geworden. Sie wird gefüllt durch gezielte Kleiderspenden der Lüdinghauser Bevölkerung und den Altkleidersammlungen. Die Ausgabe ist an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr. Der Erlös fließt der Arbeit vor Ort zu. In den vier U3-DRK-Kindertagesstätten, die in den vergangenen drei Jahren nach den neuesten Gesichtspunkten umgebaut wurden, betreut der DRK-Ortsverein zurzeit 218 Kinder nach zeitgemäßen pädagogischen Konzepten. Das sind rund ein Viertel aller angebotenen Kita-Plätze der Stadt, wobei pro Jahr ein Budget von über 1,4 Million Euro ehrenamtlich verantwortet wird.

Um für die Zukunft beim DRK gewappnet zu sein, nimmt die Nachwuchsarbeit beim Jugendrotkreuz einen hohen Stellenwert ein. Zurzeit werden 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren dort mit der DRK-Arbeit vertraut gemacht. Die Gruppe trifft sich jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr im DRK-Haus an der Werdener Straße 8a. Interessierte sind eingeladen, einfach mal reinzuschauen.

Seit 1982 besteht in Seppenrade der Hilfsmittelverleihdienst, den Gerd Gödde betreut. Vom Rollator bis zum Pflegebett werden unterschiedliche Hilfsmittel gegen eine kleine Spende ausgegeben. Trotz der Einführung der Pflegeversicherung wird das Angebot rege genutzt. Auch der DRK-Hausnotruf wird inzwischen gut angenommen.

Eine ganz wichtige Funktion üben die Gymnastikgruppen der Senioren in den beiden DRK-Häusern an der Werdener Straße und der Mollstraße aus. Hier halten sich Frauen und Männer von 60 bis 90 Jahren nicht nur sportlich fit, hier kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Das gilt auch für die Wassergymnastikgruppen im St.-Marien-Hospital.

Viele weitere Informationen über das umfangreiche Angebot des DRK sind zu finden unter www.drk-luedinghausen.de

Von Michael Beer

3. Oktober 2013 17:37 Uhr. Alter: 4 Jahre