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Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 21.11.2013

Havixbeck
 

DRK-Bereitschaft aufgelöst.

Der Umbau der Kindertagesstätte „Janusz Korczak“ bei laufendem Betrieb und Nachwuchssorgen – der geschäftsführende Vorstand des DRK-Ortsvereins Havixbeck hatte in diesem Jahr einiges zu stemmen.

Der Umbau der Kindertagesstätte „Janusz Korczak“ bei laufendem Betrieb und Nachwuchssorgen – der geschäftsführende Vorstand des DRK-Ortsvereins Havixbeck hatte in diesem Jahr einiges zu stemmen. Dennoch stellten sich alle Vorstandsmitglieder erneut zur Wahl: Klaus Gottschling wurde einstimmig im Amt des ersten Vorsitzenden bestätigt. Auch der zweite Vorsitzende Guntram Büscher und Schriftführer Josef Haget wurden einstimmig wiedergewählt. Schatzmeister Carsten Fischer war bereits im Vorjahr gewählt worden.

Die DRK-Bereitschaft im Ortsverein Havixbeck wurde Ende des Jahres 2012 aufgelöst, da der Nachwuchs fehlte. „Das hat uns Anfang des Jahres ganz schön Kopfzerbrechen bereitet“, so Klaus Gottschling bei der Präsentation des Jahresberichts.

Allein Schatzmeister Fischer konnte dem Wegfall der Bereitschaft auch etwas Gutes abgewinnen. „So haben wir höhere Rücklagen generieren können“, erklärte er mit Blick auf das Konto. „Doch wir sind kein Sparclub“, fügte er hinzu, „wir wollen das Geld ja zielgerichtet einsetzen.“

Deshalb wolle man im kommenden Jahr versuchen, eine neue DRK-Bereitschaft im Ort aufzubauen. Das sei vor allem für junge Havixbecker interessant, die sich beruflich in Richtung Rettungs- oder Katastrophenschutz orientieren wollen. Als ehrenamtliche DRK-Helfer erhielten sie in der Bereitschaft die entsprechende Fachausbildung, so Guntram Büscher.

Der zweite Vorsitzende berichtete zudem vom Blutspendedienst des DRK. Vier Mal im Jahr finden Blutspende-Termine statt. Jedes Mal kann mit circa 150 Blutspendern in Havixbeck und rund 50 Spendern in Hohenholte gerechnet werden. „Früher hatten wir in Havixbeck immer so 200 Leute. Doch der allgemeine Trend ist leider rückläufig“, erklärte Büscher. „97 Prozent der Bundesbürger verlassen sich darauf, dass die anderen drei Prozent Blut spenden.“

Auch hier fehlt es am Nachwuchs. Um unter den jungen Menschen ein stärkeres Bewusstsein zu schaffen, dass Blut zu spenden eine soziale Aufgabe ist, hat der Ortsverein Kontakt zur Anne Frank-Gesamtschule aufgenommen. „Wir hoffen, die Oberstufenschüler zu erreichen“, erklärte Gottschling.

Ebenfalls um junge Menschen ging es im Bericht von Jutta Paul, der Leiterin des DRK-Kindergartens. Der Umbau des Kindergartens sei zwar „anstrengend“, aber dennoch könne das Team seine Arbeit gut machen, da auch die Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen gut klappe. „Ab Sommer 2014 haben wir dann 22 Plätze für unter Dreijährige und 53 Plätze für über dreijährige Kinder zur Verfügung“, so Paul.

Klaus Gottschling erklärte, dass die U3-Plätze nur an U3-Kinder vergeben werden dürften, weshalb in der Übergangsphase der Kindergarten eine Überbelegung durch Ü3-Kinder zu erwarten habe. „Wir wollen aber, dass die Kinder bei uns bleiben können, bis sie in die Schule kommen.“ Durch mobile Raumsysteme, die auf dem Grundstück des Kindergartens aufgestellt werden, wolle man den nötigen Platz schaffen.

24. November 2013 14:02 Uhr. Alter: 4 Jahre