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DRK-Kita am Schloss

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 26.06.2013

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Kindliche Neugierde ist der Anfang.

Im DRK-Bewegungskindergarten am Schloss wird nicht nur die Motorik der Schützling gefördert, großen Stellenwert nimmt auch das Heranführen an naturwissenschaftliche Phänomene ein. Als „Haus der kleinen Forscher“ wurde die Kita vor einem Jahr zertifiziert – beschritt diesen Weg als erste Einrichtung im Kreis Coesfeld.

Der Drang, die Welt zu erkunden, ist da. Wenn die natürliche Neugierde genug Futter bekommt, kann das die Grundlage für echte Wissenschaftskarrieren legen. Der DRK-Bewegungskindergarten am Schloss gibt diesem Thema breiten Raum und Zeit. Denn das Familienzentrum an der Hiddingseler Straße darf sich „Haus der kleinen Forscher nennen“.

Vor einem Jahr heimste die DRK-Kita diese Auszeichnung ein – als erste Kindertagesstätte im Kreis wurde sie im Juni 2012 zertifiziert; als zweite Einrichtung in Senden hat sich das Familienzentrum Erlengrund diesem Projekt angeschlossen.

Die Begeisterung der Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene wird aufgegriffen und in Bahnen gelenkt, damit durchaus systematische Ergebnisse herauskommen. Sogar bei einem abstrakten Thema wie „Zeit“.

Anschaulich wird die verrinnende Zeit (die durch eine Eieruhr verläuft, deren Granulat und Öffnungen unterschiedlich sind) zum Beispiel beim Kochen. Wie sich Garzeiten auswirken, haben die Kinder schnell entdeckt: Bleibt die Möhre knackig, wurde sie kurz erhitzt, ist sie weich, blieb sie länger im Topf.

Bevor das Ergebnis per Experiment (empirisch) bestätigt wird, stellen die DRK-Schützlinge mit Erzieherin Andrea Kampmann Vermutungen (Hypothesen) auf. Ein Abfolge wie in der „großen“ Wissenschaft.... Und lecker ist der Spaß auch.

„Wir haben selbst auch nicht immer die perfekte Antwort.”

Andrea Kampmann und Egon Scholle vom DRK-Bewegungskindergarten über die naturwissenschaftlichen Fragen ihrer Schützlinge

 

Von Dietrich Harhues

27. Juni 2013 19:45 Uhr. Alter: 5 Jahre