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Dank und Respekt

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 03.07.2013

Dülmen
 

Bürgermeisterin lädt Helfer für Einsatz in den Hochwasserregionen ein.

Mit einem leckeren Spanferkel und kühlen Getränken bedankte sich Bürgermeisterin Lisa Stremlau am Dienstagabend in der Feuer- und Rettungswache bei rund 70 Mitgliedern von Feuerwehr, THW, DLRG, DRK sowie den Pfadfindern der Gemeinde Heilig Kreuz für ihren Einsatz in den Hochwassergebieten Deutschlands.

In den vergangenen Wochen hatten die Helfer unter anderem in Magdeburg und Schönebeck gemeinsam mit vielen anderen Einsatzkräften gegen die Fluten gekämpft, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Dülmen. „Für dieses große Engagement gebührt Ihnen unser herzlichster Dank und unser Respekt“, betonte Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Ohne Sie würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.“ Es sei ihr deshalb ein besonderes Anliegen gewesen, die Helfer zu diesem Dankeschön-Abend einzuladen.

In rustikal-gemütlicher Atmosphäre in der Fahrzeughalle berichteten die Vertreter der Organisationen von ihren Erfahrungen aus den Flutgebieten. „Ich persönlich habe – außer am Meer – noch nie so viel Wasser auf einmal gesehen“, erzählte Kreisbrandmeister Donald Niehues.

Für die Feuerwehr sei das Stapeln von Sandsäcken, bei dem es übrigens einiges zu beachten gebe, Neuland gewesen. „Wir haben in diesen Tagen vieles gelernt“, so Niehues. Auch für Michael Görshop, Burkhard Demes und Martin Diekmann von der DLRG war der Einsatz eine besondere Herausforderung, denn sie hatten spontan die Koordination von rund 1500 Helfern zu übernehmen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Auch Mitglieder des Technischen Hilfswerks und des Roten Kreuzes aus Dülmen und Buldern waren mehrere Tage lang im Einsatz und gaben ihr Bestes. Die Pfadfinder von Heilig Kreuz hatten im Rahmen der 72-Stunden-Aktion kurzfristig beschlossen, sich in den Flutgebieten zu engagieren (DZ berichtete).

Während des deftigen Abendessens tauschten sich die Vertreter der verschiedenen Organisationen untereinander aus. Eine Fotopräsentation und eine Auswahl von Zeitungsartikel dokumentierten die Eindrücke aus den Flutgebieten.

Für die Bewirtung der Hilfskräfte sorgten Mitglieder des Schützenvereins Kohvedel, die sich spontan bereit erklärt hatten, die Dankeschön-Aktion ehrenamtlich zu unterstützen.

Von DZ

5. Juli 2013 13:30 Uhr. Alter: 5 Jahre