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1300 DRK-Einsätze pro Jahr

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 26.12.2013

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Vorfreude auf neue Rettungswache.

Erst Ende Januar kann die DRK-Rettungswache ihren neuen Standort an der Ottmarsbocholter Straße beziehen. Zurzeit gibt es bei der Inbetriebnahme der EDV- und der Funkanlage noch technische Probleme.

Mit „bunten“ Tüten bescherten die Offiziellen des DRK-Kreisverbandes zu Heiligabend die Diensthabenden der Sendener Rettungswache. Doch größer als die Freude über diese alljährliche weihnachtliche Geste war dieses Mal die Vorfreude auf den bevorstehenden Umzug in die neue Rettungswache an der Ottmarsbocholter Straße. Der Wechsel klappt zwar nicht mehr, wie ursprünglich vorgesehen, noch vor dem Jahresende – ist bis Ende Januar aber fest eingeplant.

„Wir können erst dann umziehen, wenn auch die Technik einwandfrei läuft. Und da sitzt zurzeit noch die Tücke im Detail“, berichtete DRK-Einsatzleiter Michael Hofmann. Denn zu jedem Zeitpunkt sei es Maßgabe, dass die Rettungswache zu 100 Prozent funktionstüchtig ist. Dazu müssten EDV- und Funkanlage absolut zuverlässig laufen. „Die Firmen machen jetzt Weihnachtsferien oder haben Inventur, auch darum dauert es bis zum Umzug etwas länger“, erklärte Hofmann.

Rund 1300 Einsätze leistet die Rettungswache Senden jährlich. Gut zwei Drittel sind internistische Einsätze, zum Beispiel bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Beim restlichen Drittel handelt es sich um Unfällen – zum kleineren Teil im Straßenverkehr, zum größeren Teil im häuslichen Bereich, berichtete der Rettungsdienstleiter und resümierte: „Die Zahl der Einsätze nimmt zu und damit auch die Belastung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeit.“

In der neuen Wache stünden für die Helferinnen und Helfer, die in zwei zwölfstündigen Schichten arbeitet, endlich angemessene Sozialräume zur Verfügung, freute sich Hofmann. Dort werde auch ein zeitgemäßer Desinfektionsbereich in Betrieb genommen, um das Personal, die Fahrzeuge und Geräte nach Einsätzen von Keimen zu befreien. Aufgrund der günstigen Lage Sendens innerhalb des Kreisgebietes werde in der neuen Rettungswache auch ein zentrales Lager für Medizintechnik eingerichtet.

„Die bestehende Wache ist etwa 30 Jahre alt. Die erforderliche Modernisierung und Erweiterung war an diesem Standort baulich nicht machbar“, erläuterte Dieter Schwörer. Der DRK-Geschäftsführer erinnerte auch daran, dass erst nach dem Freiwerden der alten Rettungswache die ebenfalls dringende Erweiterung und Modernisierung des angrenzenden Feuerwehr-Gerätehauses möglich wird (WN berichteten).

Von Sigmar Syffus

29. Dezember 2013 15:32 Uhr. Alter: 4 Jahre