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DRK-Symposium

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 25. 09. 2012

Nottuln
 

Bewährte Strukturen erhalten.

Der Landeskonventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Sascha Rolf Lüder, hat anlässlich eines Symposiums in Nottuln gefordert, die bewährten Strukturen von Rettungsdienst und Katastrophenschutz beizubehalten.

Mit dem Thema „Daseinsvorsorge und Gefahrenabwehr – Zivilgesellschaftliche Organisationen im Spannungsfeld zwischen Staat und Markt“ beschäftigte sich am Dienstag ein Symposium, das der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in der Alten Amtmannei in Nottuln veranstaltete. „Im Zuge der Novellierung des Landesrettungsgesetzes besteht die realistische Möglichkeit, den Rettungsdienst durch eine Bereichsausnahme auf europäischer Ebene von der Vergaberechtspflichtigkeit auszunehmen“, schilderte der Landeskonventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und Experte für den Rettungsdienst, Dr. Sascha Rolf Lüder, den Teilnehmern des Symposiums. „Es liegt im vitalen Interesse der Kommunen wie auch des Deutschen Roten Kreuzes, dass es jetzt zu dieser Bereichsausnahme kommt, denn Rettungsdienst und Katastrophenschutz gehören zusammen. Wir wollen die bewährten Strukturen erhalten, indem wir sie rechtssicher gestalten“, sagte Lüder.

An dem Symposium des DRK nahmen Vertreter des Roten Kreuzes, von Behörden und befreundeten Verbänden teil. Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Wolf Haase führte Prof. Dr. Annette Zimmer, Professorin für Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, in das Thema ein. Danach diskutierten die Teilnehmer in drei Foren darüber, welche Ausrichtung das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen hinsichtlich ihrer Aufgaben im Rettungsdienst und Katastrophenschutz zukünftig anstreben sollten.

30. September 2012 12:09 Uhr. Alter: 6 Jahre